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G'steckt & G'rührt

Vogelfutterkranz zum Aufhängen - Snackbar für gefiederte Freunde

Vielfältige und naturnahe Gartengestaltung lockt viele Vögel an und bietet ihnen alles, was sie brauchen. Im Winter wird die Futtersuche allerdings schwieriger und so freuen sich unsere gefiederten Gäste im Garten über kleine Snackbars, dabei lässt sich die hübsche Vogelschar auch gleich leichter beobachten. Mehrere katzensichere Futterplätze, weit entfernt von Fensterscheiben ermöglichen einen stressfreien Bar-Aufenthalt.     

Zutaten
  • möglichst kleine Kranzbackform (je kleiner, desto stabiler)
  • 250 g Kokosfett oder ausgelassenen Rindertalg
  • 250 g ambrosiafreie Futtermischung (z.B. ungeschwefelte Rosinen, Hagebutten, Haselnüsse, Haferflocken, Sämereien, geschälte Sonnenblumenkerne)
  • Kännchen mit Speiseöl
  • dekoratives, naturfarbenes Juteband
  • Schere
  • eventuell Reisig
Zubereitung
  • Das Fett in einem Topf erhitzen bis es flüssig ist. Die Futtermischung beifügen und  abkühlen lassen, bis sich eine milchige Haut bildet.
  • Die abgekühlte Masse in die Backform füllen und kalt stellen. Falls Sie keine Kranz-Backform haben, können Sie natürlich auch andere Formen füllen und aufhängen. Je kleiner die Formen, desto besser funktioniert´s.
  • Den Kranz vorsichtig aus der Form heben. Damit ein großer Kranz unter seiner Last nicht bricht, können Sie davor als Stütze auch Reisigzweige zu einem Kranz binden und in die noch flüssige Masse legen.
  • Mit dem Band hoch genug aufhängen, damit Katzen oder andere Tiere die Fütterung nicht erreichen können. Das Band sollte kurz gehalten werden, damit der Kranz bei Wind nicht stark schwingt. Wichtig ist ein schattiger Platzer, damit der Kranz in der Sonne nicht schmilzt. Am besten hängen Sie während der frostigen Jahreszeit von November bis Februar gleich mehrere kleine Kränze auf und das auch bitte regelmäßig bis ans Ende der Saison. Die gefiederten Freunde gewöhnen sich nämlich daran und wenn mehrere Kränze hängen müssen sie sich nicht ums Futter streiten. Unter der Fütterung wird regelmäßig Herabgefallenes entfernt, um keine anderen Tiere wie Ratten anzulocken und möglicher Krankheitsübertragung unter den Vögeln vorzubeugen. Gegen Ende der kalten Saison wird die Fütterung langsam abgesetzt.