ETZ-Projekt Klimagrün

Projektdauer: Herbst 2017 - Frühjahr 2020

Die Folgen des Klimawandels werden in einigen niederösterreichischen Regionen wie etwa im Weinviertel in den vergangenen Jahren immer evidenter. Das Projekt Klimagrün untersucht Auswirkungen des Klimawandels auf die Grüne Infrastruktur in der Grenzregion zwischen Niederösterreich und Tschechien.

Grüne Infrastrukturen, dass sind Grünstrukturen in den Siedlungsräumen und in der Landschaft wie Gärten, Parks, Bodenschutzanlagen("Windschutzhecken"), Flurgehölze oder Uferbepflanzungen. Ihnen kommt eine hohe Bedeutung als (Rest)Biotope in der Agrarlandschaft zu. Auf der anderen Seite können Grüne Infrastrukturen einige negative Auswirkungen des Klimawandels abschwächen, indem sie das lokale Klima regulieren, vor Hitze schützen, die Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier erhöhen oder die Versickerung verbessern.

Weil Grüne Infrastrukturen grenzüberschreitend vor denselben Herausforderungen stehen wird das Projekt Klimagrün (ATCZ142) gemeinsam im Rahmen des INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik umgesetzt. Die Projektpartner erarbeiten gemeinsam Strategien und Maßnahmen, um Grüne Infrastrukturen an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Es entstehen grenzüberschreitende Aktionsprogramme und Leitlinien wie etwa ein „Katalog klimawandeltauglicher Pflanzenarten“. In Tschechien werden schwerpunktmäßig Baumpflanzungen durchgeführt. Beiderseits der Grenzen werden Schulungen und Workshops zu Management, Gestaltung und Pflege Grüner Infrastruktur angeboten. Durch breit angelegte Information u.a. von Gemeinden, Landnutzern und Bewohnernn wird das Thema nachhaltig in der Region verankert.

Projektpartner

Österreich:

Tschechien:

Ausbildung zum Grünraumpfleger/in

Im Rahmen der "Natur im Garten" Akademie werden PraktikerInnen zu zertifizierten Grünraum-PflegerInnen ausgebildet.

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