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Gartenpraxis

Die Königin der Blumen – Augenschmaus und Bienenbuffet

Die Rosen stehen in voller Blüte und regen dazu an, den eigenen Garten um ein prachtvolles Exemplar zu erweitern. Findet sich eine Pflanzstelle mit ausreichend Platz, bieten sich besonders halb- oder ungefüllten Wild- und Ramblerrosen als herrliche Gestaltungselemente an. Sie sind pflegeleicht und benötigen so gut wie keinen Schnitt. Der nahrhafte Pollen schmeckt den Bienen und im gut geschützten Dickicht finden sich sichere Nistplätze für Vögel.
Einen sonnigen oder halbschattigen, luftigen Standort, mit humosem, lockerem Boden danken diese Rosen mit einmaliger, aber üppiger Blütenpracht und reichem Hagebuttenschmuck. Zieht man sie an einen Kirschen- oder Zwetschgenbaum, finden Bienen nach der Obstblüte erneut einen reich gedeckten Tisch. Lässt man sie an einem abgestorbenen Baum emporranken, erlebt dieser eine zweite Jugend und präsentiert sich als optischer Blickfänger im neuen Kleid.
Karl zeigt uns heute in der Gartenpraxis ein paar spezielle Tipps, wie man Rambler- oder Wildrosen am Besten einpflanzt. Als besonderes Highlight wird er aus einer Rose und einem Kirschbaum ein malerisches und zugleich ökologisch wertvolles Element im Garten zaubern.