• Gartenwissen
  • Gartenwissen für PrivatgärtnerInnen
  • Gartenpraxis

Gartenpraxis

Kompost – das schwarze Gold des Gartens

Kompost gehört zu den wichtigsten organischen Düngern im Naturgarten. In einer Handvoll leben Milliarden Mikroorganismen! Er ist ein wichtiger Humuslieferant und fördert die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens.

Doch wie unterscheidet man unreifen von fertigem Kompost? Ganz einfach: halbreifer Kompost enthält unverrottete Teile und in ihm finden sich auch zahlreiche Kompostwürmer und Bodenlebewesen. In fertigem Kompost finden Sie hingegen keine Kompostwürmer mehr. Sicherheit bietet der Kressetest: säen Sie die Kresse in ein Töpfchen mit der Kompostprobe. Wenn sie gleichmäßig aufgeht und dunkelgrün gefärbt ist, ist der Kompost einsatzbereit. Sehen Sie jedoch ein ungleichmäßiges Bild mit stellenweise gelben Blättchen oder gar faulenden Kressekeimlingen, gehört der Kompost noch eine Weile zurück in den Haufen zur weiteren Zersetzung.

Bringen Sie den reifen Kompost jetzt im Frühjahr mit einer Anwendungsmenge von 6 Litern/m² aus, unter Sträuchern, Gemüse, Beeren, Obst und im Rasen. Dann oberflächlich einharken.

Für die Flüssigdüngung von Zimmerpflanzen oder anspruchsvollen Pflanzenschönheiten eignet sich Komposttee. Es gibt ihn anwendungsbereit im Handel. Karl zeigt, wie er sich einfach selbst zubereiten lässt.