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Von Gräsern und Stauden

Die Schaugärten sind Teil der Übungs- und Lehreinrichtungen der Gartenbauschule Langenlois. Von den Schülerinnen und Schülern im praktischen Unterricht gebaut und betreut, lernen sie dabei die Verwendung von Stauden, Gräsern, Gehölzen und Sommerblumen in der Gestaltung von Gärten.

Es ist Spätherbst und der Staudengarten präsentiert sich noch einmal in Hochform vor dem kommenden Winter. Der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) ist zwar schon lange verblüht, aber seine Samenstände und die herbstliche Färbung seiner Blätter sind eine Wucht. Dahlien und Herbstastern blühen noch, die Chrysanthemen beginnen gerade zu blühen. Ebenfalls noch in Blüte steht die Goldrute (Solidago rugosa `Fireworks`), die im Gegensatz zu ihren Verwandten, der Kanadischen Goldrute und der Riesengoldrute, streng horstig wächst, sich nicht unkontrolliert ausbreitet und daher auch im Garten verwendet werden kann.

Späte Blüten zieren auch noch die Kugelmalve (Sphaeralcea rivularis) die mit den bogig überhängenden Blühtrieben und ihren orangeroten Blüten ein wenig Exotik ins Staudenbeet zaubert.

Verwendet werden im Staudengarten aber nicht nur altbewährte, bekannte Pflanzen wie Reitgräser oder Fingerhut, sondern auch neue Züchtungen werden erprobt und getestet.

Während in den Lehrgärten gearbeitet und geübt wird und eindeutig der schulische Aspekt im Vordergrund steht, erfüllt der sogenannte Pausengarten ganz andere, nicht minder wichtige Bedürfnisse. Er ist da zur Erholung und für Entspannung und Genuss in der Pause. Üppig ist seine Bepflanzung und auch hier malt die Herbstblüte unglaublich farbenprächtige Bilder. Daneben gibt es allerdings viel auch zum naschen, etwa von den Kiwis oder der Chinesischen Dattel (Ziziphus jujuba).

Der Schaugarten der Fachschule in Langenlois steht auch interessierten Besucherinnen und Besuchern offen und bietet viel Wissen und Inspiration für den eigenen Garten.