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G'steckt & G'rührt

Die Weide als Heilpflanze – eines der vielen Spezialgebiete von Kräuterhexe Uschi Zezelitsch. Sie stellt Badekugeln her, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch bei Gliederschmerzen, Arthritis und Fieber sehr gut tun können.

"Ich verrühre 150 g (15 EL) Natron, 70 g (7 EL) Zitronensäure und 30 g Maisstärke (3 EL) in 15 EL Kokosöl und gebe die Weidenrinde dazu. Diese können Sie auch in Apotheken beziehen. Dazu passen jetzt auch noch andere wohltuende, getrocknete Kräuter und Blüten. In meine Badekugeln gebe ich noch Lavendel, Kamille und Malvenblüten. Und für einen entspannenden Duft braucht´s noch das 100 % naturreine, ätherische Öl von Rosengeranie.

Jetzt wird alles noch einmal gut vermischt und dann forme ich damit Kugeln und verziere sie (hier: Back-Streusel-Silber, Zuckerblüten). Vor der Anwendung sollten sie ein paar Tage im Kühlschrank aushärten. Haltbar sind sie etwa 1 Woche.
Gönnen Sie sich damit ein heißes Bad und eine lange Nachruhzeit.

Wenn ich die heilkräftige Wirkung der Weide gleich und sofort brauche, habe ich getrocknete Weidenrinde für Badesäckchen, Tee oder Umschläge in der Hausapotheke. Dazu sammle ich die Rinde von jungen Zweigen. Je bitterer die Rinde ist, desto heilkräftiger ist sie. Damit setze ich ein Heilöl und eine Tinktur an und rühre eine Salbe gegen Gelenksschmerzen. Mit einem Absud und Umschlägen gibt’s gute Erfahrungen bei Hühneraugen und Warzen.

Wichtig: Weidenrinde sollte nicht während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Allergiker oder Asthmatiker müssen ganz darauf verzichten.

Hier geht es zum Rezept