Baumpflanzchallenge 2026
Gemeinsam Wurzeln für die Zukunft schlagen
Jeder gepflanzte Obstbaum ist eine Investition in die Zukunft – er spendet Schatten, verbessert das Klima, schafft Lebensraum für zahlreiche Tierarten und schenkt über viele Jahrzehnte wertvolle Früchte. Mit der Baumpflanzchallenge möchten „Natur im Garten“ und STARKL Projekte unterstützen, die nachhaltige, öffentlich zugängliche Grünräume schaffen und einen echten Mehrwert für die Gemeinschaft bieten.
Gesucht werden engagierte Initiativen, Gemeinden, Vereine, Bildungseinrichtungen oder andere Organisationen, die mindestens 50 Obstbäume pflanzen und damit einen Ort entstehen lassen, von dem viele Menschen profitieren. Ob Streuobstwiese, Allee, Park oder ein anderes zukunftsweisendes Begrünungsprojekt – im Mittelpunkt stehen nachhaltige Ideen, die Artenvielfalt fördern, das Ortsbild bereichern und Generationen verbinden.
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Projekte mit öffentlichem oder gemeinschaftlichem Nutzen. Rein private Pflanzungen sowie die Weitergabe der Bäume an einzelne Privatpersonen sind von der Challenge ausgeschlossen.
Jetzt heißt es: Auf die Plätze. Fertig. Zukunft pflanzen!
Wir wenden uns an alle, die aktiv einen Beitrag für Umwelt, Biodiversität und lebenswerte Räume leisten möchten. Jede Initiative, die bevollmächtigt ist, ein Baumprojekt auch umzusetzen, kann sich bewerben. Das kann Obfrau oder Obmann eines Vereins, ein befugter Gemeinderat, ein Kindergartenbetreiber, ein Grundstückseigentümer oder ähnliches sein. Es ist egal, ob das Projekt durch eine Privatperson oder eine öffentliche Stelle umgesetzt wird.
Das Projekt muss in Österreich stattfinden. Die Bäume müssen im Herbst 2026 übernommen werden, die Pflanzung bis spätestens Frühling 2027 erfolgen.
STARKL verschenkt in Summe ca. 800 heimische Obstbäume und -büsche, darunter Äpfel, Birnen, Kirschen, Weichseln, Zwetschken und Marillen. Bei den Bäumen handelt es sich um Halbstämme mit einer Stammhöhe von ca. 120cm. Alle Bäume wurden in Österreich produziert und sind für das heimische Klima bestens geeignet. Die Bäume sind derzeit im Topf und gut eingewurzelt.
Nach der Projektprüfung und -freigabe müssen die Bäume bis spätestens Ende November 2026 bei STARKL in Aschbach-Markt auf eigene Kosten abgeholt werden. Die Pflanzung muss durch die Bewerberinnen und Bewerber selbst erfolgen. Die beste Pflanzzeit ist im Herbst, es ist aber auch möglich, die Bäume im Topf zu überwintern und erst im Frühling zu setzen. Wir empfehlen, bei der Pflanzung geeignete Baumpfähle zu verwenden, damit die Bäume stabil stehen und gut einwurzeln können.
Nach der Pflanzung muss eine laufende Pflege der Bäume sichergestellt werden. Das ist insbesondere in der Anwuchsphase sehr wichtig. Die Bewerber müssen in ihrer Bewerbung glaubhaft machen, dass sie sich darum kümmern können.
Obstbäume brauchen ausreichend gute Erde und Platz. Wir empfehlen, bei der Pflanzung hochwertige Pflanzerde zu verwenden. Je nach Wuchsform und Sorte sind zwischen 10m² und 16m² Standfläche nötig. Darüber hinaus muss der Standort sonnig bis halbschattig sein, ein schattiger Platz ist schlecht geeignet. Die Bäume können nicht in Töpfe gepflanzt werden.
Alle rechtlichen Rahmenbedingungen müssen geklärt sein und allfällige Genehmigungen müssen vorliegen. Insbesondere muss der Grundstückseigentümer der Pflanzung der Bäume zustimmen, wobei es egal ist, ob der Eigentümer eine Privatperson, eine Firma oder eine öffentliche Stelle ist.
Die Bewerbung erfolgt am Seitenende der Website online. Projekte können bis 30. September 2026 eingereicht werden. Neben einer allgemeinen Projektbeschreibung sind Fotos und Pläne für die Einreichung sinnvoll.
Nach der Einreichung werden alle Projekte von STARKL und "Natur im Garten" einer Vorprüfung unterzogen. Dabei prüfen wir, ob die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sind und das Projekt grundsätzlich umsetzbar erscheint. Anschließend werden die freigegebenen Projekte auf der Aktionsseite veröffentlicht und können bis 18. Oktober 2026 Stimmen sammeln.
Die Projekte mit den meisten Stimmen kommen in die finale Bewertungsrunde. Dabei werden die eingereichten Unterlagen nochmals im Detail hinsichtlich Machbarkeit, Nachhaltigkeit und Nutzen für die Allgemeinheit geprüft. Ende Oktober 2026 werden die ausgewählten Siegerprojekte bekannt gegeben.
Bitte beachten Sie, dass eine hohe Anzahl an Stimmen die Chancen auf eine Berücksichtigung erhöht, jedoch keine automatische Vergabe der Bäume bedeutet.
Es gibt keine Vorgabe, wie viele Projekte ausgewählt werden. Wir haben eine Anzahl von maximal 800 Bäumen zu vergeben.
Die folgenden Kriterien fließen in die Bewertung mit ein:
- Welchen Nutzen bringt das Projekt für die Allgemeinheit?
- Wie viele Menschen können davon profitieren?
- Haben die Bäume langfristig gute Überlebenschancen?
Da wir gerne größere Initiativen unterstützen würden, liegt die Mindestmenge pro Projekt bei 50 Obstbäumen. Es ist erlaubt, dass sich mehrere kleinere Initiativen zusammenschließen und ihre Idee als ein gemeinsames Projekt einreichen.
Eine Person/Organisation kann mehrere Projekte einreichen.
Wenn das Projekt doch nicht bis Mitte 2027 umgesetzt werden kann, müssen die Bäume entweder auf eigene Kosten zurückgegeben oder deren Wert ersetzt werden.
Wir behalten uns vor, Informationen über die Projekte, Projektbetreiber sowie Fotos zu veröffentlichen und zu Werbezwecken zu verwenden.