Klosterneuburg

Stift Klosterneuburg

Rund um das Stift Klosterneuburg gibt es eine Reihe von Gärten und Höfen, die in den letzten Jahren unter dem Titel ‚Gärten der Jahrhunderte’ für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und revitalisiert wurden.

Der Konventgarten entstand im 19. Jahrhundert aus einer Gartenanlage am Donauufer. Ein Parterre vor der Orangerie entspricht barocker Gartengestaltung, der Rest wurde als englischer Garten angelegt. In de Orangerie werden jährlich Gartentage und eine Orchideenschau abgehalten. Der Teichgarten auf dem Gelände eines ehemaligen Wirtschaftsgartens mit Teich wurde mit Gräserstreifen in Form einer riesigen Lilie bepflanzt. 30 Obstbäume erinnern an die frühere Nutzung. Im Feuerbrunnenhof wurden quadratische Beete rund um einen historischen Brunnen angelegt. Die Bepflanzung besteht aus Rosen und typischen Pflanzen der Spätrenaissance. Die Gestaltung des Pfistererstiegenhofes entspricht mittelalterlichen Gartenvorbildern mit Rasenbänken, einer Rundholzpergola und Nutzbeeten mit einer Einfassung aus Weidenflechtwerk. Weiters wurden auch noch der Leopoldihof im Renaissancestil mit Kräuterterrassen und der Wassertorhof als Mittelaltergarten gestaltet.

Besonderheit der Anlage/ Warum hat sie Mustercharakter
Dem Gartenpublikum werden Gestaltungsansätze aus verschiedenen Zeitepochen anschaulich näher gebracht. Neben liebevoll ausgearbeiteten Details und einer sehr professionellen Bepflanzung werden natürliche Baumaterialien wie Holz und Stein im historischen Kontext erlebbar.

Alter der Anlage
Der Teichgarten entstand 2006; der Pfistererstiegenhof und der Feuerbrunnenhof 2012

Pflege
Die Pflege erfolgt über4 angestellte Gärtnerinnen und Gärtner

Auf der Karte


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