Engelmannsbrunn

Kreisverkehr

Auf der Landesstraße L14 weist diese Gestaltung am Beginn der Ortsstraße L 2014 in Form einer modernen Idee auf regionale Bezüge hin: Die verwendeten Elemente nehmen den Weinbau und den Ortsnamen im Kontext der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf. Es steht der Name des Ortes im Mittelpunkt, der Brunnen. Ein Brunnen, der den Nährboden des Weines tränkt, der ihm sein Leben gibt. Die Sichtbetonplatte als Metapher für den Ort und seinen Weinbau gibt die Richtung vor, und diese ist „vorne“. Die Weinreben symbolisieren die Ursprünglichkeit, die vorne niemals fehlen darf. Die Bepflanzung in ihrer Vielfalt verstärkt die Symbolik des Brunnens.

An diesem Kreisverkehr wurde ein Ort geschaffen, der Ecken und Kanten hat und durch seinen Charakter und sein Profil Identität entstehen lässt. Bemerkenswert ist auch die Annahme durch die Bevölkerung.

Der Kreisverkehr wurde 2009 an der Einfahrt in die Ortschaft als moderner Kontrapunkt zum bereits bestehendem „Schwoabrunn“ im Dorfplatz geplant und gebaut. 2012 wurde der Dorfplatz aufgrund der Initiative des Dorferneuerungsvereins neu gestaltet. Diese Neugestaltung nutzte man gleich, um den Kreisverkehr und den neuen Dorfplatz visuell zu verbinden. Die visuelle Klammer ist die Bepflanzung, Es wurde ein gemeinsames Bepflanzungskonzept für beide Orte entwickelt. An beiden Orten kommen ähnliche bzw. gleiche Blumen zum Einsatz und beide Orte sind nun auch hell und freundlich ausgeleuchtet. Vergangenheit (Schwoabbrunn) und Gegenwart (Kreisverkehr) werden hier gleichberechtigt präsentiert.

Alter
Die Gestaltung besteht seit 2009.

Pflege
Die Pflege übernimmt der Dorferneuerungsverein Engelmannsbrunn

Planer
Dieter Mayer, Laurenz Vogel

Auf der Karte


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