St. Pölten-Wagram

Emmaus CityFarm

Das Herz des parkartigen, primär landwirtschaftlich genutzten Areals ist das 2004 erbaute Gemeinschaftshaus mit seiner großen Terrasse. Wirtschafts- und Nebengebäude, Gemüse- und Obstanbauflächen fügen sich harmonisch in den schönen Altbaumbestand ein.

Alter
Die heutige CityFarm ist in Etappen entstanden. 1998 stellt die Diözese St. Pölten landwirtschaftliche Flächen des Priesterseminars zur Verfügung – es entsteht die Gärtnerei St. Pölten‑Wagram; 2001 wird mit Hilfe von UnterstützerInnen ein Glashaus gebaut; nach dreijähriger Bauzeit wird 2004 das Gemeinschaftshaus am Gelände eröffnet

Pflege durch Gemeinde, Ortsgruppe, Privatperson, ausgelagert
Die Pflege des Areals erfolgt durch die MitarbeiterInnen und KlientInnen der CityFarm. Der Küchendienst wird zusätzlich von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen unterstützt.

Pflegeaufwand
Der Gemüseanbau hat einen hohen Pflegebedarf. Wiesen und Rasenflächen werden mit Hochgrasmähern bzw. Rasenmähern laufend gemäht.

Kultureller und sozialer Wert
Durch das Konzept der Gartentherapie finden in der CityFarm KlientInnen in unterschiedlichsten Lebenssituationen Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten, Begleitung und Unterstützung.

Ökologie und Biodiversität
Die Bewirtschaftung erfolgt nach biologischen Grundsätzen. Es gibt eine große Vielfalt an Lebensraumtypen, dazu zählen der schöne Altbaumbestand an Obst- und Feldgehölzen, große Wiesenflächen und Hecken. Neben einer Pflanzenkläranlage ist ein eigener Brunnen für die Feldbewässerung vorhanden. Zur Verwendung kommen Natur- und Altmaterialien.

Anpassung an den Klimawandel
Die Flächen inklusive der Zufahrten sind nicht versiegelt, das Regenwasser versickert somit vor Ort. Die Pflanzenauswahl ist standortgerecht. Regenwasser wird in geringem Anteil für die Bewässerung von Jungpflanzen verwendet.

Auf der Karte


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