Kirchberg am Wagram

Alchemistenpark

In der Permakulturanlage Alchemistenpark gewinnt man einen Überblick vieler Pflanzen mit essbaren Blättern und Früchten. Bekannte Obstgehölze, Gemüsepflanzen und Kräuter wachsen neben fast vergessenen Schätzen. Dazwischen gibt es weniger bekannte essbare Gewächse wie die Indianerbanane zu entdecken.

Ziel ist es, alle in diesem Klimabereich wachsenden ein- und mehrjährigen Obstarten und viele essbaren Nussarten sowie Gemüse und Gewürze, die auf Sträuchern oder Bäumen wachsen, zu präsentieren. Die Sammlung umfasst derzeit etwa 150 Arten und ist als essbare Landschaft konzipiert.

Besonderheiten wie der Blauschotenstrauch, die Indianerbanane, die Maibeere, rotfleischige Pfirsiche und Maulbeeren laden zur sinnlichen Entdeckung ein.

Der Alchemistenpark eröffnet Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersstufen attraktive Lern- und Experimentiermöglichkeiten. Für Gastronomie und Landwirtschaft stehen neue Geschmacksvarianten als Anregung zur Verfügung. Bestrebungen zur Erweiterung der landwirtschaftlichen Produktpalette neben dem Leitprodukt Wein werden demnach unterstützt.

Der BesucherInnenparkplatz wurde mit wassergebundenen Decken und einer einfachen Holzabgrenzung zu den Grünflächen, die mit gemischter Wildfruchthecke und Wildrosen bepflanzt sind, gestaltet. Gerade im Weinbauklima des Wagrams fügt sich diese Gestaltung wie von selbst in die umgebende Landschaft ein.

Der Alchemistenpark ist der erste Grundstein für die Anlage einer essbaren Landschaft in Kirchberg/Wagram. Weitere Bepflanzungen mit Obstgehölzen erfolgten im Bereich des Spielplatzes, beim Kindergarten, der Volksschule und im neuen Siedlungsgebiet Kirchberg-Nord. Durch die

Durch die Mitgliedschaft in der Gartenplattform und bei Initiativen wie „Natur im Garten“ und Permakultur Austria ist für die touristische Weiterentwicklung gesorgt. Damit dieser Umstand auch öffentlichkeitswirksam dokumentiert wird, hat der Gemeinderat einstimmig die Selbstbenennung der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram als 1. Essbare Gemeinde Niederösterreichs beschlossen.

Alter
Der Alchemistenpark entstand 2007

Pflege
Die Pflege erfolgt über die Gemeinde sowie durch die NutzerInnen

Planer
Mag. (FH) Siegfried Tatschl

Auf der Karte


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