Fricke GmbH

Dachbegrünung und anspruchsvolle Gartengestaltung

Als Freude der Gebäude bezeichnet Jörg Fricke Dächer, die „Grün oben“ – also Bepflanzungen – aufweisen. Dachbegrünungen setzen genaue, fehlerfreie Konstruktionsarbeiten voraus, dafür punkten sie mit Vorteilen für Menschen, Gebäude und Umwelt.

Jörg Fricke studierte Landschaftsökologie an der Wiener Universität für Bodenkultur. Zu den Öko-Pionieren zählend, gründete er zunächst gemeinsam mit Peter Petrich die Firma Biotop, die sich u.a. auf die Herstellung von Schwimmteichen spezialisierte. Die Idee dahinter war, das System der natürlichen Pflanzen-Kläranlage zu nutzen. So lässt sich ganz chemiefrei ein Biotop mit guter Schwimm- und Wasserqualität für den eigenen Garten gestalten.

Dachbegrünungen 
Während Petrich die Firma Biotop weiterführt, geht Jörg Fricke seit 1998 eigene Wege. Es spezialisierte sich auf Dachbegrünungen, baut aber auch immer noch Schwimmbiotope und setzt äußerst anspruchsvolle Gartengestaltungen um. Mit Lebenspartnerin Christine Haas, die selbst Gartenplanerin ist, arbeitet Herr Fricke in einer Bürogemeinschaft.

Kompaktes Know-how
Es gibt verschiedene Systeme der Dachbegrünung – Fricke bevorzugt die gärtnerische Variante. OPTIGRÜN ist sein Systempartner. Der Vorteil liegt neben jahrelanger Erfahrung auch in der Forschungsabteilung, die es ermöglicht, stets neue Erkenntnisse für Substrat, Speicherung und Entwässerung u.a. zu gewinnen. Der Know-how-Austausch mit etwa einhundert Partnerfirmen trägt zusätzlich zu einer positiven Entwicklung bei.

Herausforderung
„Unsere Schwerpunkte liegen dort, wo es anspruchsvoll wird. Bei Dachbegrünungen muss vorsichtig gearbeitet werden. Beim Bohren und Graben dürfen keine Fehler passieren“, erklärt Jörg Fricke die Stärken seines Unternehmens. Gemeinsam mit seinen zehn Mitarbeitern verwendet er hochwertige Materialien und legt Wert auf naturnahe Bepflanzung.

Mit der Natur
Als Gartengestalter sucht er stets nach dem besten Kompromiss zwischen dem von Menschenhand angelegtem Kulturland und den ökologischen Anforderungen, um auch im eigenen Garten mit der Natur und nicht gegen sie vorzugehen. Innovation war für Fricke von Anfang an oberstes Gebot im Berufsleben – er wollte ökologisch neue Wege beschreiten.

Die Nase vorn 
Der Umwelt-Vorreiter Jörg Fricke kann auf einen großen Erfahrungsvorsprung zurückgreifen. Stolz verweist er auf so manches Projekt, bei dessen Aufbau er dabei war. „Wir haben in Klosterneuburg die erste professionelle Gemeindekompostierung ins Leben gerufen – sie war Grundlage für die ‚Grüne Tonne’ oder ‚Biotonne’.“ Eine andere ökologische Idee waren Komposttoiletten, auch Humusklos genannt, die sich aber am Markt nicht durchsetzten.

Lektor und Autor
Jörg Fricke, geboren in der Lüneburger Heide, ist Lektor an der Universität für Bodenkultur und gibt dort sein umfangreiches Wissen an die nächste Generation weiter. Er hält zahlreiche Vorträge und veröffentlicht Publikationen (NÖ Gartenratgeber, Dach+Grün, zolltexte). Als Gründungs- und Vorstandsmitglied im Verband für Bauwerksbegrünung (VfB) setzt er kontinuierlich Schritte, um sich und seine Branche weiterzuentwickeln.

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