• Verzicht auf Torf

Verzicht auf Torf

Torf entstand über die Jahrtausende in Mooren, sehr wertvollen und in Mitteleuropa selten gewordenen Naturlandschaften. Um Torf abzubauen, müssen Moore entwässert werden. Dadurch stirbt dieser Lebensraum mit all seinen seltenen Tieren und Pflanzen. Ökologisch Gärtnern heißt, sich an der Nachhaltigkeit des eigenen Verhaltens zu orientieren. Da Torf kein nachwachsender Rohstoff ist und über weite Strecken transportiert werden muss, vermeiden wir seinen Einsatz. Moore sind auch für den Klimaschutz von unschätzbarem Wert, da sie riesige Mengen an CO2 binden. Im Naturgarten verwenden wir daher Pflanzen, die zum Wachsen keinen Torf benötigen – und von diesen gibt es eine große Vielfalt.

„Natur im Garten“ konnte in diesem Bereich eine Marktveränderung einleiten: Mittlerweile steht uns ein reiches Sortiment an torffreien Substraten für den Hausgarten zur Verfügung. Spezielle Laubkomposte versorgen Pflanzen, die ein etwas saureres Milieu bevorzugen. Nachhaltig zu handeln heißt hier, rechtzeitig Alternativen zu Torf zu finden, um in Zukunft beides genießen zu können: lebendige Moore und eine vielfältige Gartenkultur.