Statuten des Vereins "European Garden
Association - Natur im Garten International"

§ 1 - Präambel

Der Verein „European Garden Association – Natur im Garten International“, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist und der ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig ist, bezweckt im Wissen um die Bedeutung naturnaher Lebensräume für die heimische Fauna und Flora und im Bewusstsein des Einflusses der Gartenkultur auf die Mit- und Umwelt die nachhaltige Verankerung und die Förderung einer ökologischen Gartenkultur mit dem Ziel der Ökologisierung von Gärten und Grünräumen durch die Schaffung eines europäischen Bewusstseins hierfür mittels Beratungs- und Informationstätigkeit von Einzelpersonen, Vereinen, Verbände, regionaler, nationaler und europäischer Institutionen unter der Berücksichtigung einer Vielfalt von Zugängen und Dimensionen wie beispielsweise der Förderung von Biodiversität, dem Klimaschutz, einer verbesserten Ökobilanz, der touristischer Inszenierung, gesundheitlicher Aspekte, der Befriedigung des Bedürfnis der Nähe zur Natur und dergleichen.

§ 2 - Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

1. Der Verein führt den Namen „European Garden Association – Natur im Garten International“.
2. Er hat seinen Sitz in 3430 Tulln und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet der Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

§ 3 - Zweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundsabgabenordnung welche für die Allgemeinheit eine gesunde und nachhaltige
Lebensführung zum Ziel haben.
2. Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, beschäftigt sich mit den Themenbereichen der ökologischen Gartenidee, des Ökologiegedankens, der Kreislaufwirtschaft, der Erhaltung der Biodiversität, der robusten und standortgerechten Bepflanzung, der Reduktion des Eintrages von Nährstoffen durch Verringerung des Einsatzes von chemisch-synthetischen Düngemitteln, der Reduktion des Einsatzes von Pestiziden, der Reduktion von Torf , des ökologischen Gartenbaus, der Ökologisierung der Garten- und Grünraumbewirtschaftung und –gestaltung, des Marktangebotes, der Revitalisierung alter Gartenanlagen, des Gartentourismus und der Unterstützung der Generierung von Knowhow für den ökologischen Gartenbau.

§ 4 - Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

1. Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
2. Als ideelle Mittel dienen:

  • Informationsveranstaltungen
  • Publikationen
  • Beratungen
  • Austausch und Zusammenarbeit mit Einzelpersonen, Vereinen, Verbände, regionaler, nationaler und europäischer Institutionen
  • Vernetzungsarbeit
  • Initiierung, die Beteiligung und die Durchführung  von Projekten

3. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

  • Sammlung von Geldspenden
  • Förderungsbeiträge und sonstige Zuwendungen, insbesondere Subventionen
  • Kostenersätze
  • Einnahmen aus Veranstaltungen.

§ 5 - Arten der Mitgliedschaft

1. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
2. Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die einen Antrag auf Aufnahme in den Verein stellen und von dem Vorstand aufgenommen werden.
3. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. Sie haben Sitz und Stimme im Vorstand.

§ 6 - Erwerb der Mitgliedschaft

1. Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.
2. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

§ 7 - Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.
2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss der Hauptversammlung schriftlich mitgeteilt werden. Die Austrittserklärung ist mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Erklärung bei dem Obmann einlangt, rechtswirksam.
3. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann von der Generalversammlung auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
4. Die Aberkennung der Ehremitgliedschaft kann aus den in Abs.3 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

§ 8 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
2. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen.
3. Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.
4. Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
5. Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschlusses (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
6. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

§ 9 - Vereinsorgane

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 10 und 11), der Vorstand (§§ 12 bis 14), die Rechnungsprüfer (§ 15) und das Schiedsgericht (§ 16).

§ 10 - Generalversammlung

1. Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetztes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.
2. Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf:

  • Beschluss des Vorstandes oder einer ordentlichen Generalversammlung
  • schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder
  • Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG)
  • Beschluss der/eines Rechnungsprüfers (§ 21 Abs.5 zweiter Satz VereinsG, § 12 Abs.2 dritter Satz dieser Statuten)
  • Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 12 Abs.2 letzter Satz dieser Statuten)

binnen vier Wochen statt.

3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c), durch die / einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurators (Abs. 2 lit. e).
4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
5. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
7. Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von vier Fünftel der abgegebenen gültigen Stimmen.
9. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der / die Obmann / Obfrau, in dessen / deren Verhinderung sein / e ihr / e 1. Stellvertreter / in. Wenn auch diese / r verhindert ist, sein / e ihr / e 2. Stellvertreter / in. Wenn auch diese / r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 11 - Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  • Beschlussfassung über den Voranschlag
  • Entgegennahme und Genehmigung des Prüfberichtes über die Budgetgebarung und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer
  • Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes (des Obmannes und     sein / e / ihr / e Stellvertreter), und der Rechnungsprüfer
  • Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;
    Entlastung des Vorstandes
  • Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft
  • Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
  • Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen
  • Erlassung der Finanz- und Geschäftsordnung;

§ 12 - Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Obmann, dem / der 1. Obmannstellvertreter / in und dem / der 2. Obmannstellvertreter / in. Darüber hinaus können weitere Obmannstellvertreter/innen gewählt werden.
2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooperieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooperation überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
3. Die Funktionsperiode des Vorstandes beträgt vier Jahre; eine Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
4. Der Vorstand wird vom Obmann / von der Obfrau, bei Verhinderung von seinem / seiner / ihrem / ihrer 1. Stellvertreter / in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese / r auf unvorhersehbare lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand berufen.
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder anwesend sind.
6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse einstimmig. Beschlüsse können auch als Umlaufbeschlüsse schriftlich, mittels Telefax oder per Email (an die vom Vorstandsmitglied dem Verein bekannt gegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) erfolgen.
Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs.3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs.8) und Rücktritt (Abs.9).
7. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.
8. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooperierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam.

§ 13 - Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne des Vereinsgesetztes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinem Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

  • Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens samt Führung aller erforderlichen Bücher und eines Vermögensverzeichnisses
  • Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
  • Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 10 Abs.1 und Abs.2 lit. a - c dieser Statuten
  • Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereingebarung und den geprüften Rechnungsabschluss
  • Verwaltung des Vereinsvermögens
  • die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern
  • Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

§ 14 - Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

1. Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
2. Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Obmann/Obfrau und einer seiner/ihrer Stellvertreter/innen.
3. Bei Gefahr in Verzug ist die/der Obmann/Obfrau berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen;  im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
4. Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.
5. Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmann/Obfrau seine/ihre Stellvertreter/innen.

§ 15 - Rechnungsprüfer

1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
2. Den Rechnungsprüfer obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs.7 - 9 sinngemäß.

§ 16 - Schiedsgericht

1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tagen ein drittes ordentliches Mitglied zum / zur Vorstandsvorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 17 - Auflösung des Vereins

1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall bzw. Nichterreichen des bisherigen begünstigten Vereinszweckes fällt das verbleibende Vereinsvermögen an eine Organisation, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt zwecks Verwendung für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO.