Rote Ribiseln schneiden

Die meisten Ribiseln beginnen um den 24. Juni, den Johannistag, zu reifen. Deswegen werden sie auch Johannisbeeren genannt. Ab dann beginnt die Ernte der weißen, roten und schwarzen vitaminreichen Beeren; sie endet je nach Witterung irgendwann im Juli. Jetzt ist der Zeitpunkt des Schnitts gekommen.

Das Ernten der Rispen kann sich manchmal mühsam gestalten. Ein Trick ist es, die Beeren mit einer Gabel abzurebeln. Wer an den Gesundheitsaspekt denkt, sollte bevorzugt schwarze Johannisbeeren ziehen. Denn sie verfügen über den höchsten Vitamin C-Gehalt. Sind die letzten Früchte vom Strauch genommen, kann und soll ein radikaler Sommerschnitt erfolgen, denn Ribiseln tragen immer an den jungen Trieben. Ein Rückschnitt begünstigt die Fruchtbildung im nächsten Jahr; die Beeren werden größer und es bilden sich auch insgesamt mehr Früchte aus. Generell schneidet man bevorzugt innere Triebe weg, damit der Strauch einen lockeren Aufbau bekommt und die Früchte des nächsten Jahres genug Licht zum Reifen bekommen.

Schritt 1
Am besten wird gleich nach der Ernte ausgelichtet. Dabei werden einige der alten Zweige komplett mit einem Schnitt auf ein Außenauge entfernt. Überlegen Sie vor dem Schnitt ganz genau, welche der Triebe am vitalsten sind. Übrigbleiben sollten nur acht bis zwölf kräftige Haupttriebe mit reichlichen Ansätzen für Seitentriebe.

Schritt 2
Von diesen Haupttrieben schneiden Sie die unteren Seitentriebe bis etwa 30 cm vom Boden entfernt ganz weg.

Schritt 3
Bei den verbleibenden Seitentrieben kürzen Sie die älteren auf wenige Zentimeter ein. Nur die jungen, frisch gebildeten