Lücken im Staudenbeet

Sommerblumen eignen sich bestens, um Lücken in frisch gepflanzten Staudenbeeten zu füllen oder Pflanzenausfälle in bestehenden Beeten kurzfristig zu ersetzen. Mit gut ausgewählten Wuchshöhen kann man harmonische Blütenbilder erzielen -- von den hoch wachsenden Arten wie Schmuckkörbchen (Cosmos) und Fuchsschwanz (Amaranthus) über mittelhohe wie Jungfer im Grünen (Nigella) und Kalifornischer Mohn (Eschscholzia) bis zu niedrigen wie Ringelblume (Calendula) und Vergissmeinnicht (Myosotis) für den Vordergrund.

Aber nicht nur die gut bekannten Sommerblumen dürfen es sein. Im Naturgarten finden im besten Fall auch gefährdete heimische Einjährige einen Platz, z.B. der Gewöhnliche Feldrittersporn (Consolida regalis), die Kornrade (Agrostemma githago) oder das Flachs-Leimkraut (Silene linicola).
Bevorzugen Sie ungefüllte Blütenarten -- sie sind oft wertvolle Nahrungsquellen für Schmetterlinge und andere Insekten. Kapuzinerkresse (Tropaeolum), Spinnenblume (Cleome) und Levkoje (Matthiola) zum Beispiel dienen zahlreichen Schmetterlingsraupen als Futterpflanzen. Jetzt im Mai, sobald der Boden warm genug ist, kann man Sommerblumen ohne Vorkultur direkt auf dem Beet aussäen.

Schritt 1
Die Direktsaat erfordert einen gute Beetvorbereitung: Lockern Sie den Boden und entfernen Sie Wurzelunkräuter und größere Steine gründlich. Anschließend mit dem Rechen fein planieren.

Schritt 2
Nun wird ausgesät. Mit etwas Sand vermischt lässt sich das Saatgut besser und gleichmäßiger streuen.

Schritt 3
Die besäte Fläche dünn mit feiner Erde bestreuen und festdrücken. Mit einer feinen Brause angießen und danach gleichmäßig feucht halten.