Clematis pflanzen

Die große Gruppe der Clematis-Arten bietet eine Fülle an attraktiven Kletterpflanzen mit vielen Blütenfarben und -formen, von kleinen glockenförmigen und tulpenartigen Blüten bis zu großen Tellerblüten. Richtig gepflanzt, kommen sie am besten zur Geltung, wenn sie sich an einem Gerüst in Bäume hinaufschlingen dürfen.

Bis Ende Oktober kann man Waldreben pflanzen. Die meisten bevorzugen feuchten, gut drainierten, am besten etwas kalkhaltigen Boden. Staunässe vertragen sie nicht, das muss man auf schweren Böden schon bei der Pflanzung beachten.
Haben Sie Geduld mit frisch gepflanzten Clematis, sie brauchen 3 bis 5 Jahre, um so richtig gut in Schwung zu kommen und stattliche Exemplare zu werden.

Schritt 1
Heben Sie ein Pflanzloch von ca. 40 x 40 cm aus; auch die Tiefe sollte mindestens 40 cm betragen.

Schritt 2
Vermischen Sie den Aushub mit reifem Kompost und einer Hand voll Hornspäne. Bei schweren, lehmigen Böden eine Schicht Kies als Drainage einfüllen und diese mit Vlies vor Verschlämmung schützen.

Schritt 3
Setzen Sie die Clematis etwa 10 cm tief. Zwei Augenpaare sollten dabei in die Erde kommen. Wird die Pflanze später von der Clematiswelke befallen, kann sie aus diesen „schlafenden Augen" frisch austreiben. Kräftig eingießen.

Schritt 4
Die bekannte Regel vom „schattigen Fuß" meint eigentlich nur, dass die Clematis reichlich Wasser braucht und der Boden nicht austrocknen soll. Dazu muss man den Fuß nicht unbedingt bepflanzen -- es funktioniert auch eine Auflage aus Schotter oder einigen großen Steinen. Soll dennoch bepflanzt werden: Stauden wie Frauenmantel und Hosta bereiten der Clematis zu starke Wurzelkonkurrenz. Verwenden Sie besser Polsterstauden, diese bilden wenig Wurzelmasse.