Bei Plusgraden kann gejätet werden

Wird es im Frühling endlich wärmer, ist der Schnee geschmolzen und der Boden abgetrocknet, kann man oft nicht schnell genug sein. Denn kaum hat das Frühjahr begonnen, ist es auch schon wieder um! Wer die warmen Spätwintertage nützt, um zu jäten und den Boden vorzubereiten, hat einen deutlichen Vorsprung herausgeholt.

Nicht immer dauert der Winter lange an; manchmal kommt und geht er wieder. Es gibt im Februar sehr frühlingshafte Wochen, doch ein letzter Schneefall im März ist zu erwarten und lässt noch nicht zu, schon auszusäen und zu pflanzen. Zudem sind Spätfröste noch die Regel. Die Bearbeitung des Erdreichs sollte behutsam und mit größtmöglicher Schonung für Bodenleben und Bodenstruktur durchgeführt werden. Der Boden muss gut abgetrocknet sein, ansonsten kann es zu Verdichtungen kommen.

Schritt 1
Prüfen Sie, ob der Boden gut abgetrocknet ist. Bleibt noch Erde an den Schuhsohlen kleben, sollten Sie noch zuwarten.

Schritt 2
Zunächst wird das Beet oberflächlich bearbeitet. Angerottete Reste von Mulchmaterial können an Ort und Stelle verbleiben, Beikräuter und gröbere Pflanzen- und Mulchreste sollten Sie entfernen und kompostieren.

Schritt 3
Danach lockern Sie den Boden mit geeigneten Geräten. Gut eignen sich Grabgabel, Sauzahn oder ein Handkultivator. Die restliche Bodenbearbeitung (Kompostgabe, Rechen der Oberfläche) bekommt das Beet zu Saisonstart im März oder April.