August-Aussaat von Petersilie

Oft tritt bei Petersilie das Problem auf, dass die Pflanzen gelb werden und absterben. Die Ursache dafür sind meist verschiedene Bodenpilze, die im Frühjahr vor allem bei hoher Bodenfeuchtigkeit auftreten und die noch zarten Wurzeln der frisch ausgesäten Petersilie befallen. Es kann aber auch vorkommen, dass der Boden zu nass, zu kalt oder zu trocken ist.

Wenn die Frühjahrs-Aussaat fehlgeschlagen ist, versuchen Sie es jetzt! Eine Aussaat im August funktioniert viel besser, da Petersilienpflanzen im Sommer besonders rasch keimen und zügig wachsen. Die Parasiten haben kaum eine Chance, und im folgenden Frühjahr sind die Pflanzen kräftig genug, um den Schaderregern ausreichend Widerstand zu leisten.

Schritt 1
Wählen Sie den richtigen Platz. Petersilien lieben eher feuchte Böden und halbschattige Standorte. Wechseln Sie die Fläche für den Petersilienanbau jährlich, und achten Sie darauf, dass auch keine Verwandten wie Fenchel, Karotten oder Dill als Vorgänger wuchsen. In der Mischkultur hat es sich bewährt, Petersilie als Unterpflanzung zu Paradeisern zu säen.

Schritt 2
Bereiten Sie den Boden vor: Hacken Sie die Oberfläche, arbeiten Sie etwas reifen Kompost oberflächlich ein und ziehen Sie das Beet glatt.

Schritt 3
Legen Sie die Samen in 0,5–1 cm tiefe Rillen und drücken Sie die Erde nur an (Abstand zwischen den Reihen 25–30 cm). Schritt 4 Petersilien-Samen keimen generell sehr langsam. Streuen Sie daher ein paar rasch keimende Radieschen-Samen als Markiersaat mit in die Petersilienreihen.