Anbau von Gartenkresse

Wenn draußen noch Schnee liegt, bringt Kresse den ersten frühlingshaften Energiekick auf den Teller. Der Anbau ist ein Kinderspiel und kann von Groß und Klein leicht bewerkstelligt werden. Außerdem ist dieses Kraut auch etwas für Ungeduldige, denn die Keimzeit beträgt kaum mehr als 7 Tage, manchmal nur die Hälfte.

Gartenkresse ist überaus gesund, eignet sich für die Frühjahrskur und hilft -- regelmäßig genossen -- gegen Erschöpfungszustände. Wegen ihres hohen Vitamin C-Gehalts schützt sie vor Erkältungen. Außerdem versorgt Kresse den menschlichen Stoffwechsel mit wichtigem Jod. Der scharfe Geschmack kommt von Senfölen; diese regen die Verdauung an und sind harntreibend. Kresse schmeckt roh sehr gut in Salaten oder einfach auf dem Butterbrot!

Schritt 1
Nehmen Sie einen flachen Teller und breiten Sie ein Stück Küchenrolle aus. Alternativ können auch Klopapier, Löschblätter oder Watte als Saatunterlage verwendet werden.

Schritt 2
Befeuchten Sie vorsichtig das Papier, denn es soll an allen Stellen feucht sein, aber nicht „schwimmen".

Schritt 3
Streuen Sie nun die Kressesamen mit einer regelmäßigen Schüttelbewegung direkt aus dem Samensäckchen auf das Küchenpapier und stellen Sie anschließend den Teller an einen hellen Platz.

Schritt 4
Die Samen dürfen niemals austrocknen. Sie quellen zunächst leicht an und keimen dann sehr rasch. Man kann den Keimlingen richtig beim Wachsen zusehen.