Jänner

Auch im Winter gießen!

Hecken, Sträucher und Bäume haben auch im Winter Durst! An frostfreien Tagen gießen, denn mangelt es an Wasser, kann es zur sogenannten Frostrocknis kommen. Ist der Boden gefroren können die Pflanzen kein Wasser aufnehmen. Ist keine Wasseraufnahme möglich, sind in weiterer Folge auch zu wenige Nährstoffe vorhanden und das kann die Entwicklung ins Stocken geraten lassen. Gemulchte Böden halten die Bodenfeuchtigkeit besser und verringern damit den Wasserbedarf erheblich.

Moos auf Bäumen

Moose und Flechten können Obstbäume stark ummanteln. Diese entziehen dem Baum zwar weder Wasser noch Nährstoffe, können aber, wenn sie sehr stark auftreten, die Äste aber feucht halten, was den Pilzbefall fördern kann. Mit Bürsten können Stamm und stärkere Äste behutsam von dem Bewuchs befreit werden.

Kalkfreies Wasser für Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen bekommt, wie auch den Gartenpflanzen, Regenwasser am Besten.  Spätestens nach den ersten Frösten müssen die Regentonnen jedoch entleert werden. Einigen Zimmerpflanzen, wie z.B. Bromelien, Farnen, Orchideen oder Camelien, ist das Leitungswasser jedoch zu hart. Wer mit kalkfreiem Wasser gießen möchte, kann auf Schnee zurückgreifen. Das gefrorene Wasser in Kübeln sammeln und auf Raumtemperatur bringen – dann ist es ideal zum Gießen.

Wenn kein Schnee vorhanden ist, kann gekochtes Wasser verwendet werden. Dieses ist jedoch nicht vollständig kalkfrei, aber doch schon viel „weicher“. Die Wasserreste vom Wasserkocher können am besten immer gleich in der Gießkanne gesammelt werden. In abgestandenem Wasser hingegen fällt nur minimal Kalk aus, aber es hat dennoch einen Vorteil: Zimmerpflanzen vertragen das temperierte Wasser besser als das kalte direkt aus der Leitung.

Thripse

Wenn Zimmerpflanzen plötzlich silbrige Blätter bekommen sind meistens Thripse am Werk. Sie sind 1-2 mm groß und schauen wie Beistriche aus. Am besten Blätter regelmäßig abwischen (auch die Unterseite) oder mit Kaliseifenprodukten behandeln.

Bodenuntersuchung

Geht es Ihrem Boden gut? Vor allem wenn sich schon in den Vorjahren bei Pflanzen Mangelerscheinungen gezeigt haben, empfiehlt sich eine Bodenuntersuchung. Hier werden alle wichtigsten Bodenparameter wie Humus- und Nährstoffgehalte sowie pH-Wert untersucht. Aufgrund der Ergebnisse kann dann gezielt organisch gedüngt werden.