Ökoregion Kaindorf als Drehscheibe für "Natur im Garten" Steiermark

Die Ökoregion Kaindorf hat sich in den vergangenen 11 Jahren als eine der renommiertesten Ökoregionen in Österreich etabliert. Als erste Plastiksackerl-freie Region wurde sie weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Das weitreichendste Projekt ist das Humusaufbauprogramm, an dem sich aktuell rund 200 Landwirte in ganz Österreich beteiligen und mehr als 2.000 Hektar Ackerfläche nachhaltig bewirtschaften. Die Böden werden fruchtbarer, können ein Vielfaches an Wasser speichern, binden CO2 in großen Mengen und entlasten damit das Klima. Es geht um eine selbstgenerative Bodenbiologie, sauberes Grundwasser, gesunde Lebensmittel und Artenvielfalt. Als logische Konsequenz will die Ökoregion Kaindorf jetzt den ökologischen Gedanken neben der Landwirtschaft auch in privaten Gärten und im öffentlichen Grünraum in der Steiermark nachhaltig verankern.

Gesunde Böden – gesunde Lebensmittel – gesunder Mensch

Den Konsumenten wird wertvolles Wissen über die ökologischen Zusammenhänge in ihrem unmittelbaren Lebensraum wiedergegeben und praktische Tipps über vitale Lebensmittel und Kräuter aus dem eigenen Garten vermittelt. Gemeindeverantwortliche erhalten Know-how, wie sie den öffentlichen Grünraum auch ohne Einsatz von Pestiziden, chemischen Düngemitteln und Torf pflegen können. Im Sinne einer lebenswerten und enkeltauglichen Umwelt will die Ökoregion Kaindorf das Bewusstsein dafür gemeinsam mit „Natur im Garten“, dem Lebensressort des Landes Steiermark und ORF-Biogartenexpertin Angelika-Ertl Marko in den kommenden Jahren in der Steiermark zum Blühen bringen.