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Kinder UNI Tulln 2018

Hier finden Sie Fotos und Videos der Kinder UNI Tulln 2018.

Montag

Nach der Registrierung und dem Start zur 5. Kinder UNI Tulln hatten die Kinder am Vormittag Gelegenheit, die anderen in ihren Gruppen kennen zu lernen. Dann ging es in die Gärten der GARTEN TULLN, wo die Lebensweise der jeweiligen Gruppentiere erforscht wurde. Was fressen Rotbauchunke, Fledermaus, Wespenspinne, Glühwürmchen, Maulwurfsgrille und Schwamm-Spinner, wo wohnen sie und wo ziehen sie ihre Jungen groß? (Organisation: Verein „Natur im Garten“)

Am Nachmittag gab es ein unterschiedliches Programm für die 6 Gruppen auf der GARTEN TULLN. Auf dem Programm stand beispielsweise der Bau eines ewigen Terrariums mit natürlichen Materialien in einem verschließbaren Gefäß, dessen Entwicklung die Kinder in Zukunft beobachten können (Organisation: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik).

Dienstag

Am Vormittag fuhren die Kinder mit Bussen zum Campus Tulln Technopol, wo zunächst die Vorlesung „Kulturgüter und Weltwunder – Wer bestimmt die wichtigsten Fünf?“ auf dem Programm stand (Organisation: Donau-Universität Krems - Department für Bauen und Umwelt). Danach ging es je nach Gruppe in unterschiedliche Workshops: Im Experimentierworkshop konnten die Kinder beispielsweise die Welt der Pflanzenfarben erforschen, Farbstoffe aus unterschiedlichen Pflanzen gewinnen und eine pH-Indikatorlösung herstellen (Organisation: Technologykids).

Am Nachmittag gab es auf der GARTEN TULLN für jede Gruppe einen Workshop, wie zum Beispiel zum Thema Düfte aus dem Garten. Hierbei konnten die Kinder die pflanzliche Vielfalt im Garten mit allen Sinnen erforschen und kreativ verarbeiten, unter anderem zu einem Blütenbild (Organisation: LAKO Tulln - Landwirtschaftliche Koordinationsstelle für Bildung und Forschung).

Mittwoch

Heute Vormittag besuchten die Kinder die Ausstellung #TullnART - Garten der Künstler im Tullner Minoritenkloster. Im Zukunft-Labor konnten sie neue Wege entdecken, die unsere Welt in Zukunft braucht (Organisation: Stadtgemeinde Tulln).

Beim Aktiv- und Kreativnachmittag konnten die Kinder selbst auswählen und entscheiden, welche der acht Stationen sie besuchen möchten, um dort zu experimentieren oder kreativ zu werden. Es wurden beispielsweise die molekulare Küche ausprobiert, eine Kettenreaktionsmaschine gebaut, Seifenblasen erforscht, Tiere im Gartenteich aufgespürt oder ein Rollstuhl-Führerschein absolviert.

Video Kettenreaktionsmaschine

  

Donnerstag

Heute Vormittag fuhren die Kinder wieder mit Bussen zum Campus Tulln Technopol. Als erstes stand die Vorlesung „Analytische Chemie zum Anfassen, Verstehen und Staunen“ auf dem Programm. Danach durften die Kinder in den wissenschaftlichen Laboren bei Mitmachexperimenten erforschen, was bei minus 196 °C passiert (Organisation: Austrian Biotech University of Applied Sciences - Biotech-Campus Tulln Network-Partner FH Wiener Neustadt).

Am Nachmittag gab es auf der GARTEN TULLN verschiedene Workshops für die einzelnen Gruppen. So konnte beispielsweise die Vielfalt der Bäume erkundet werden, welche Besonderheiten sie aufweisen und welche Rekorde sie erreichen (Organisation: Verein „Natur im Garten“).

Fahrt mit dem Tulli Express

  

Freitag

Am letzten Tag der Kinder UNI Tulln konnten sich die Kinder an der BOKU informieren, welche verschiedenen Umweltberufe es gibt. In den Vorlesungen und Workshops lernten die Kinder welcher Zusammenhang zwischen CO2, Boden und Klimawandel besteht, was das Sonnenlicht mit dem Werkstoff Holz zu tun hat oder erkundeten die versteckte Welt der für den Weinbau schädlichen Rebläuse (Organisation: Universität für Bodenkultur Wien (KinderBOKU)).

Der Marktplatz der Wissenschaf[f]t bot am Nachmittag für Kinder und Eltern die Möglichkeit, sich über die universitären Ausbildungsmöglichkeiten in Niederösterreich zu informieren (Organisation: Amt der NÖ Landesregierung / Abteilung Wissenschaft und Forschung).

Den Abschluss der Kinder UNI Tulln bildete die feierliche Sponsion mit allen Kindern und ihren Eltern. Ein Highlight waren die kreativen Präsentationen, die die Kinder zu ihren Gruppentieren vorbereitet hatten. Danach übergaben Landesrat Martin Eichtinger und Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien gemeinsam mit Birgit Herbinger, Leiterin der Fachhochschule am Campus Tulln und Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk die Sponsionsurkunden.