Altenburg

Gemeinschaftsgarten

Gemeinschaftsgarten

Seit bald zehn Jahren wird in der Anlage rund um ein Wohnhaus gemeinschaftlich gegärtnert. In Abstimmung mit der Wohnbaugesellschaft wurden immer mehr Bereiche von der Garteninitiative übernommen. Durch das gegenseitige Abstimmen ist gesichert, dass der Pflegeaufwand für beide Seiten überschaubar und bewältigbar bleibt.

Das vormalige Abstandsgrün um das Wohnhaus wurde sukzessive adaptiert. Als erstes wurden Gemüsebeete angelegt, deren Fläche sich im Laufe der Jahre immer mehr erweiterte, sodass frisches Gemüse, Obst, Beeren und Kräuter den Speiseplan der Gemeinschaftsgärtnerinnen und -gärtner bereichern. Der Spielbereich wurde attraktiviert und beschattet, Obstbäume entlang der Wege gesetzt und die Regenwassernutzung, der Kompost und die Gartenhütte organisiert.

Es gibt auch einen Pergolenplatz und einen weiteren Steinmauernplatz. Entlang der Grundstückgrenze zur südlichen Wiese haben Hügelbeete sowie eine erst kürzlich fertiggestellte Gartenlounge einen Platz gefunden.

Durch die jahrelange Bodenpflege (Kompost, Mulchen, Komposttee,…) konnten die Bodenfruchtbarkeit und damit verbunden auch die Ernteerträge immer weiter verbessert werden.

Kultureller und sozialer Wert
Die Initiative hat sich auch sozial sehr bewährt; der Garten ist ein beliebter Treffpunkt sowohl für die jungen Familien (es leben zur Zeit 15 Kinder! zwischen 1 und 12 Jahren im Wohnhaus) als auch für ältere oder alleinstehende Menschen, die in der Anlage leben. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz, wie zum Beispiel beim alljährlichen Gartenfest mit Freiluftkino.

Ökologie und Biodiversität
Es wird ökologisch gegärtnert und in der Anlage befinden sich sehr viele unterschiedliche Lebensräume. Soweit es möglich ist, wird im Kreislauf gewirtschaftet. Die Anlage ist zaunlos und mit den Wiesen und angrenzenden Hecken und einem Wald verbunden. Eine große Blumenwiese wird zur Förderung der Insekten (u.a. Gottesanbeterinnen) nur einmal pro Jahr gemäht. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Vogelnistkästen installiert. In mehreren locker geschichteten Natursteinmauern fühlen sich Smaragdeidechsen und Schlangen wohl.

Anpassung an den Klimawandel
Bei der Gestaltung kamen standortgerechte Pflanzen zum Einsatz. Die Bewässerung erfolgt überwiegend mit Regenwasser, welches gesammelt wird. Die Wege sind in der Ausführung der Erstausstattung und leider versiegelt.

Planerinnen
Dr. DI Christine Rottenbacher, DI Sabina Achtig

Grösse: ca. 3.000 m²

Gemeinschaftsgarten seit: April 2011

Gemeinschaftsgarten bei "Natur im Garten" seit: April 2011

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