Baden

Gemeinschaftsgarten

Der am 14.10.2014 gegründete, in Baden ansässige Verein „Gemeinschaftsgarten Baden“ trat im Herbst 2014 an die Stadtgemeinde Baden mit dem Ersuchen am brachliegenden Grundstück in der Biondekgasse, angrenzend an einen Kindergarten einen Gemeinschafts-garten betreiben zu dürfen.

In Kooperation mit der Aktion „Natur im Garten“ des Landes NÖ und der Stadtgemeinde Baden wurde ein Gartenkonzept (3 Beratungstermine und Skizze „Beet-Aufteilung“ von DI Konstanze Schäfer) entwickelt und die notwendige Infrastruktur geschaffen.

Als Inspiration diente der Initiatorin des Projektes, Doris Ehrenreich, der erfolgreiche Gemeinschaftsgarten eines Arbeitskollegen in Wien. So etwas müsste in der Gartenstadt Baden doch auch möglich sein, dachte sie sich. Rasch fanden sich weitere Interessierte, auch über das nahegelegene regionale Lebensmittelgeschäft "Unser Laden", das sich ebenfalls für die Idee begeisterte.

Gemeinschaftsgärten finden in den letzten Jahren mehr und mehr Verbreitung. Es sind Gärten, die von einer Gruppe Gartenbegeisterter organisiert und betrieben werden. Sie ermöglichen den teilnehmenden StadtbewohnerInnen Obst und Gemüse anzubauen, stellen aber auch einen Ort der Kommunikation und des gemeinsamen Gestaltens eines Stadtteils dar. Außerdem sind sie ein ökologischer Lernort für Groß und Klein.

"Die Vertreter der Stadtgemeinde standen von Beginn an hinter dem Projekt und boten das etwa 600m2 große Wiesengrundstück neben dem Kindergarten Biondekgasse an", erklärt die Obfrau. Für Einfriedung und Wasseranschluß wurde gesorgt und eine Art Pachtvertrag mit dem Verein abgeschlossen.

Der Verein hat sich verpflichtet den Garten mit mindestens 5 Familien oder Einzelpersonen, die in keinem näheren Verwandtschaftsverhältnis zueinander stehen zu bewirtschaften.

Die Vereinsmitglieder streben die Errichtung und Erhaltung eines ökologisch nachhaltig bewirtschafteten Gartens an. Unter demokratischer Entscheidungsfindung sollen Wissensaustausch und –erwerb sowie Kommunikation und soziales Miteinander gefördert werden.  Durch die Möglichkeit Kräuter, Gemüse Obst und Zierpflanzen selbst zu pflanzen und zu pflegen wird das Verständnis für natürliche Abläufe und Zusammenhänge geweckt und Respekt und Achtung vor der Natur entwickelt. Die Vereinsmitglieder wollen ihre Ideale über die Grenzen des Gartens hinaus mit den Einwohnern der Umgebung über den Weg des sozialen Austauschs teilen. Der Garten wird nicht nur Passanten jederzeit wenn Mitglieder im Garten anwesend sind offen stehen, er wird durch Artenvielfalt sicher eine Bereicherung des Stadtbildes darstellen.

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