Waidhofen an der Thaya

Straßenbegleitgrün

Seit einigen Jahren wird in Waidhofen an der Thaya mit mehrjährigen Pflanzen und Kiesbeeten im Straßenbegleitgrün experimentiert. In Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur wurden bestimmte Flächen mit einer Ansaat aus Wildstauden begrünt.

Der Kreisverkehr im Osten der Stadt ist durch ein erhöhtes Beet mit einer Skulptur in der Mitte gekennzeichnet. Es ist mit Hemerocallis sp., Salvia nemorosa, Echinacea sp., Rudbeckia sp. sowie Gräsern und Frühlingsblühern bepflanzt.

Das Beet beim Waldrappgehege dient im Winter als einzig mögliche Schneeablage und wird aufgrund der vermuteten großen Salzbelastung immer wieder neu bepflanzt.

In den Beeten, die mit der Universität für Bodenkultur gestaltet wurden, bilden Muscari sp., Viola arvensis, Sanguisorba officinalis ‚Pink Tanna‘, Echium vulgare, Salvia pratensis und Daucus carota über das Jahr den Blühaspekt.

Besonderheit der Anlage/ Warum hat sie Mustercharakter
Die Gestaltung des Straßenbegleitgrüns mit mehrjährigen Pflanzen, Wildstauden und/oder die Ausführung der Beete als Kiesbeete ist eine der ersten Initiativen dieser Art im Waldviertel.

Kultureller und sozialer Wert
Die Beete besitzen Bildungs- und Informationswert

Ökologie und Biodiversität
Eine ökologische Bewirtschaftung wird durch den immer selteneren Einsatz von Pestiziden anvisiert. Zur Verwendung kommen einheimische Pflanzen.

Anpassung an den Klimawandel
Die Gestaltung ist mit standortgerechten Pflanzen ausgeführt. Eine zusätzliche Bewässerung ist im Sommer teilweise erforderlich; die Versuchsflächen der Universität für Bodenkultur werden nicht bewässert.

Auf der Karte


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