Altenburg

Gemeinschaftsgarten

In der zwei Jahre alten Anlage rund um ein Wohnhaus entstand ein Gemeinschaftsgarten. In Abstimmung mit der Wohnbaugesellschaft wurden immer mehr Bereiche von der Garteninitiative übernommen. Durch das gegenseitige Abstimmen ist gesichert, dass der Pflegeaufwand für beide Seiten überschaubar und bewältigbar bleibt.

Das vormalige Abstandsgrün um das Wohnhaus wurde sukkzessive adaptiert. Als erstes wurden Gemüsebeete angelegt, der Spielbereich attraktiviert und beschattet, Obstbäume entlang der Wege gesetzt und die Regenwassernutzung, der Kompost und die Gartenhütte organisiert.

Es gibt auch einen Pergolenplatz und einen weiteren Steinmauernplatz, der sich kurz vor der Fertigstellung befindet. Entlang der Grundstückgrenze zur südlichen Wiese haben Hügelbeete einen Platz gefunden.

Die Gartenbetreuerinnen haben nun in der Gemeinde einen weiteren Platz gefunden, der auch als Gemüsegarten genutzt wird, da dort sehr gute Bodenverhältnisse herrschen. Der Boden im Hausbereich bedarf noch einer Verbesserung.

Kultureller und sozialer Wert
Die Initiative hat sich auch sozial sehr bewährt; der Garten ist ein beliebter Treffpunkt sowohl für die jungen Familien als auch für ältere Menschen, die in der Anlage leben

Ökologie und Biodiversität
Es wird ökologisch gegärtnert und in der Anlage befinden sich sehr viele unterschiedliche Lebensräume. Soweit es möglich ist, wird im Kreislauf gewirtschaftet. Die Anlage ist zaunlos und mit den Wiesen und angrenzenden Hecken und einem Wäldchen verbunden.

Anpassung an den Klimawandel
Bei der Gestaltung kamen standortgerechte Pflanzen zum Einsatz. Die Bewässerung erfolgt mit Regenwasser, welches gesammelt wird. Die Wege sind in der Ausführung der Erstausstattung und leider versiegelt.

Planerinnen
Dr. DI Christine Rottenbacher, DI Sabina Achtig

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