Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum!

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Der Christbaum ist für viele Menschen das zentrale Element des Weihnachtsfestes, der alle Jahre wieder in festlichem Glanz tausende Kinderaugen zum Leuchten bringt. Eine Million der etwa 2,5 Millionen Christbäume, die zu Weihnachten erstrahlen, stammen aus Niederösterreich. Achten Sie beim Kauf auf die rot-weiß-rote bzw. blau-gelbe Herkunftsschleife und bevorzugen Sie Bäume aus ökologischem Anbau oder naturnaher Durchforstung.

Weihnachtsbäume aus heimischer, naturnaher Produktion sind nicht nur frischer und länger haltbar, sondern auch umweltschonender. Hingegen wird Importware oft bereits im Herbst geschnitten und hat weite Transportstrecken zurückgelegt. Mit den richtigen Tricks, können Sie sich lange an Ihrem Christbaum erfreuen, wie Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Aktion „Natur im Garten“, erklärt: „Frisch geschnittene Bäume sind satt grün, nadeln nicht, verströmen je nach Art einen leicht bis intensiv harzigen Geruch. Schneiden Sie das Stammende vor dem Aufstellen frisch an, um die Wasseraufnahme zu verbessern. Stellen Sie den Baum Ihrer Wahl nach dem Kauf, am besten in einem Kübel mit Wasser in einen frostfreien, kühlen Raum. Für lange Haltbarkeit während der Feiertage eignen sich mit Wasser befüllbare Christbaumständer.“

Die Nordmanntanne ist der Klassiker unter den Christbäumen, ihre Nadeln duften jedoch kaum. Edeltanne und Waldkiefer verströmen ein intensiveres, typisch harziges Nadelbaumaroma.

Nachnutzung als Nützlingsquartier oder Mulchmaterial
Nachdem der Christbaumschmuck abgenommen worden ist und der Baum entsorgt werden soll, denken Sie an die Verwendungsmöglichkeiten in Ihrem Garten. Decken Sie mit dem Reisig leere Beete oder Blumenkisterl über die Winterzeit ab oder vergrößern Sie einen Reisighaufen, der Nützlingen das ganze Jahr über eine Rückzugmöglichkeit bietet. Nadelstreu eignet sich auch als Mulchmaterial für Pflanzen, die Böden mit niedrigerem pH-Wert bevorzugen, wie z.B. Hortensien.