Glücksbringer aus dem Naturgarten

Lebendige Glücksbringer, die anschließend einen Platz im Garten finden, sind eine besonders nette Idee zu Neujahr. Blühende Neujahrsstöckerl, selbst gemacht und mit Materialien aus dem eigenen Garten dekoriert, bringen Farbe ins Haus. Besorgen Sie sich, je nach Geschmack: Primeln, Zwergnarzissen, Traubenhyazinthen oder Krokusse.

„Mit Traubenhyazinthen und Primeln sowie etwas Moos, Rindenstücken und Zweigen können Sie individuelle Arrangements zusammenstellen. Die Pflanzen werden dann im Frühjahr in den Garten gesetzt. Nachhaltiges Schenken macht einfach mehr Freude!“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

Setzen Sie die Pflanze in einen Topf in ein Gemisch aus 2/3 torffreier Erde und 1/3 Sand. Der Topf sollte ein Abzugsloch haben, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Auf den Topfboden kommt eine Schicht Blähton als Drainage. Dann füllen Sie den Topf ungefähr bis zur Hälfte mit Substrat auf und setzen die Pflanze hinein. Anschließend füllen Sie den Topf so auf, dass die Wurzeln gut bedeckt sind. Zwiebelpflanzen weicht man vorher gründlich in Wasser ein und lässt die obere Zwiebelspitze aus dem Substrat ragen. Jetzt gießen Sie die Pflanze. Der Topf kann mit Moos, Rindenstücken, hübschen Zweigen und allem, was der Naturgarten bietet, verziert werden. Eine Schicht Moos mit Silberdraht um das Pflanzgefäß gewickelt wirkt elegant, denn der Draht bildet einen hübschen Kontrast zum satten Grün. Natürliche Materialien können für das nächste Jahr von den Beschenkten wiederverwendet werden. Primeln und Krokusse sind zudem nicht nur beliebte Gartenpflanzen, sie dienen mit ihren frühen Blüten den Wildbienen und Honigbienen auch als erste Nahrung im Frühling.