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Das war das Gartenjahr 2021: Neue Rekorde und positive Bilanz von „Natur im Garten“ für Niederösterreich!

(c) J. Ehn

Das war das Gartenjahr 2021!

Neue Rekorde und positive Bilanz von „Natur im Garten“ für Niederösterreich!

Landesrat Martin Eichtinger: „2021 war ein Jahr vieler Rekorde: 1,68 Mio. Quadratmeter angelegte Blühwiese der Aktion ‚Blühsterreich‘, die 18.000ste ‚Natur im Garten‘ Plakette für Naturgärtnerinnen und -gärtner, 462 Partnergemeinden in NÖ und über 42.000 Kontakte des ‚Natur im Garten‘ Telefons. Niederösterreich ist damit das ökologische Gartenland Nummer 1 in Europa!“

Unter dem Motto „Gesund halten, was uns gesund hält“ animiert die Umweltbewegung „Natur im Garten“ Gartenfans und Gemeinden in Niederösterreich ihre Gärten und Grünräume ökologisch zu pflegen. Dadurch werden unsere Böden geschützt und die Artenvielfalt gefördert. „Seit diesem Jahr werden mittlerweile über 18.400 Privatgärten nachweislich nach den Kriterien von ‚Natur im Garten‘ gepflegt. Dies bedeutet den Verzicht auf chemisch-synthetischen Dünger, Pflanzenschutz und Torf. Mit 462 Gemeinden, die sich „Natur im Garten“ angeschlossen haben, sind knapp 75 Prozent aller blau-gelben Gemeinden Teil unserer erfolgreichen Umweltbewegung. 167 Partnerbetriebe orientieren sich an einer ökologischen und nachhaltigen Entwicklung und bevorzugen biologische Produkte in ihrem Sortiment“, bilanziert Landesrat Martin Eichtinger die herausragenden Kennzahlen.

Service und Angebote

Das „Natur im Garten“ Telefon verzeichnete ganzjährig über 42.000 Kontakte, bei denen sämtliche Fragen, Tipps und Auskünfte zum naturnahen Gärtnern rasch und unbürokratisch kommuniziert wurden. Knapp 2.000 Ökopädagoginnen und -pädagogen absolvierten Ausbildungen für mehr Grün in Schul- und Klassenräumen und rund 7.500 Gartenfans bildeten sich in Webinaren fort. Immerhin rund 130.000 Landsleute informierten sich regelmäßig in den umfangreichen Ausgaben des „Natur im Garten“ Magazins über aktuelle Trends, neueste Erkenntnisse und Serviceangebote von „Natur im Garten“.

„Natur im Garten“ International in Europa

Nicht nur alle 9 österreichischen Bundesländer bekennen sich zur ökologischen Pfanzenpflege, 2021 stand auch im Zeichen der Erweiterung in Deutschland. Dabei wurde im Bundesland Rheinland-Pfalz der erste Partnerbetrieb ins Netzwerk von „Natur im Garten“ aufgenommen.

Blühwiesen und Blühsterreich

Für die NÖ-Umweltbewegung „Natur im Garten“ waren Blühwiesen im Jahr 2021 das Thema Nummer 1. Im Rahmen der Aktion „Blühsterreich“ war es das erklärte Ziel, für jede Niederösterreicherin und jeden Niederösterreicher einen Quadratmeter Blühwiese anzulegen. Blühwiesen sind eines der krönenden Elemente in Naturgärten und mit wenig Aufwand eine pflegeleichte und attraktive Oase für unsere Artenvielfalt.

„Seit unserem Start des Gartenjahres im März hat ‚Natur im Garten‘ alles darangesetzt, das ambitionierte Ziel von 1,68 Mio. Quadratmeter Blühwiese zu bewältigen. Dieses Ziel wurde auch souverän erreicht“, gratuliert Landesrat Martin Eichtinger. „Unser Dank gilt den Gemeinden, Hobby- und Profigärtnerinnen und -gärtnern sowie allen Einrichtungen und Unterstützern, denen Umwelt-, Arten- und Klimaschutz direkt vor der eigenen Haustüre am Herzen liegt.“

Begleitet wurde die Aktion mit mehreren Schwerpunkten: Rund 21.000 Menschen bewegte der virtuelle Lauf „Bee-Running“ im März, 262 Gemeinden und 48 Pfarren beteiligten sich am Blühwiesensonntag im April und rund 10.000 Besucherinnen und Besucher der „Blühsterreich on Tour“ im September mit Landesrat Martin Eichtinger und Biogärtner Karl Ploberger informierten unterhaltsam über naturnahes Gärtnern und das Anlegen von Blühwiesen.

„Hinter all den Erfolgen und Rekorden sind es jedoch unsere Gartenfans und Unterstützerinnen und Unterstützer, die unsere Bewegung stärken“, resümiert Eichtinger. „Niederösterreich ist damit das ökologische Gartenland Nummer 1 in Europa und hat eindrucksvoll gezeigt, was es für Bienen, Schmetterlinge und natürliche Artenvielfalt leistet. Daher können wir auf 2021 stolz zurückblicken und uns voll auf die Herausforderungen und Aufgaben für 2022 widmen.“

 

Fotocredit: J. Ehn