25. April: Tag des Baumes

Am 25. April ist der Internationale Tag des Baumes. Bäume erfüllen viele Funktionen im Garten: Sie spenden Schatten und kühlen bei Hitze die Umgebung. Sie filtern jede Menge Staub und Schadstoffe und durch die Photosynthese produzieren sie Sauerstoff. Bäume sind Lebensraum für unzählige Lebewesen, bilden Nischen und Strukturen. Sie erfreuen uns im Frühling mit herrlich duftenden Blüten und laden uns ab den Sommermonaten zur gesunden Ernährung ein mit ihren Früchten, Beeren und Nüssen. „Natur im Garten“ weiß, welcher Baum für welche Gartengröße geeignet ist.

Heimische, standortgerechte Bäume sind widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Für die richtige Wahl des gewünschten Hausbaumes ist neben Ansprüchen an Boden, Lichtverhältnisse und die Klimaregion vor allem in Hausgärten auch die Wuchshöhe der Bäume ausschlaggebend. Bei der Planung eines Hausbaumes sollte von Anfang an die endgültige Wuchshöhe, Wuchsform und Kronenbreite mitberücksichtigt werden. „Lassen Sie sich Zeit mit der Baumauswahl. Anders als beim Staudenbeet, das über die Jahre hinweg immer wieder verändert werden kann, ist die getroffene Baumwahl eine Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte“,weiß Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.

Ein Baum ist etwas Wunderbares
Bäume sollten möglichst wenig und vor allem nicht regelmäßig geschnitten werden, da dies die Baumgesundheit wesentlich beeinträchtigen kann. Eine Ausnahme bilden hier Obstbäume. Es ist empfehlenswert in einem Hausgarten nur Baumarten zu verwenden, die zu der Gruppe der Kleinbäume gezählt werden und nur zwei bis zehn Meter hoch werden. Mittelgroße Bäume zwischen zehn und 15 Metern Höhe sollten nur auf sehr großen Grundstücken einen Platz finden. „Wählen Sie für Ihren Garten bevorzugt heimische Baumarten bzw. Zuchtformen heimischer Arten oder Zierbäume, die einen hohen ökologischen Wert haben. Denn diese bieten der heimischen Tierwelt Lebensraum und Nahrung“, so Batakovic.

Heimische Bäume gibt es für alle Gartengrößen: Die Hopfenbuche (‘Ostrya carpinifolia‘) und Schnee-Birne (‘Pyrus nivalis‘) werden ca. acht bis zehn Meter hoch und sind Bäume für größere Gärten. Kleiner bleiben die Österreichische Mehlbeere (‘Sorbus austriaca‘‘), der Faulbaum (‘Frangula alnus‘) oder die Stein-Weichsel (‘Prunus mahaleb‘). Alleskönner sind Obstbäume, die es als Hoch-, Halb- oder Viertelstamm in allen Größen gibt.