Der Garten im September – Praktische Tipps und kreative Ideen für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner
Mit den „Gartentipps des Monats” informiert die NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten” jeweils am Ende des Monats über die wichtigsten Arbeiten und schönsten Gestaltungsideen für den kommenden Monat.
Ragweed erkennen und vernichten
Ragweed (auch Ambrosia oder Fetzenkraut) breitet sich in Ostösterreich zunehmend aus – eine krautige Pflanze mit gefiederten Blättern und unscheinbaren Blütenständen. Sie ähnelt dem Gemeinen Beifuß, allerdings sind die Stängel von Ragweed leicht behaart und oft rötlich gefärbt, die Blütenstände sind gedrungener, die Wuchsform ist kugelig. Im sogenannten Ragweed-Finder sind die Erkennungsmerkmale genau aufgelistet und zusätzlich mit vielen Bildern dargestellt. Die Pflanze blüht von Mitte Juli bis Ende September und kann in Mitteleuropa bis zu 1,8 Meter hoch werden. Einzelpflanzen sollten möglichst früh samt Wurzel ausgerissen werden. Größere Bestände sind ab Mitte Juli tief zu mähen und im August nochmals zu schneiden. Funde außerhalb des Gartens bitte unter www.ragweedfinder.at melden. Jede entfernte Pflanze, oft unterm Vogelfutterplatz, hilft, die Ausbreitung einzudämmen.
Allergieunkraut: Information und Maßnahmen
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So lässt sich die Ausbreitung im Garten verhindern
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Ragweed entdeckt – was ist jetzt zu tun?
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Beet-Einfassung mit Kräutern
Spätestens seit der Buchsbaumzünsler bei uns sein Unwesen treibt, stehen andere Pflanzen für klassisch-niedrige Einfassungen hoch im Kurs. In Frage kommen kleinwüchsige, kleinblättrige, schnittverträgliche, sattgrüne Gehölze wie die Japanische Stechpalme, wenn es sich um in Form geschnittene Einfassungen handeln soll, oder alternativ auch Kräuter, wenn es bunt und vielfältig sein darf. Sie bereichern mit ihren Formen und Farben, duften, blühen, können Nützlinge anlocken oder Schädlinge abschrecken. Kräuter eignen sich hervorragend, um Gemüse- oder Blumenbeete auf natürliche Weise einzurahmen. Niedrig wachsende Arten wie Thymian, Lavendel, Eberraute und Bergbohnenkraut schaffen klare Strukturen und verleihen dem Garten einen besonderen Charme. Wenn sie blühen, dürfen sie über sich hinauswachsen: Während ihre Blüten Bestäuber anziehen, können die aromatischen Blätter jederzeit für die Küche geerntet werden. Eine Kräutereinfassung verbindet damit Schönheit und Nutzen auf wunderbare Weise. Nach der Blüte und im Frühling werden sie zurückgeschnitten. Der September ist ein guter Zeitpunkt, die Pflanzung zu planen oder bestehende Kräuter zu teilen und an neuen Standorten einzusetzen. Dicht gesetzt, wachsen sie zu kleinen Hecken heran. Mit der Zeit entsteht ein lebendiger Rahmen, der die Beete schmückt, angenehm duftet und den Garten in eine Wohlfühloase verwandelt.
Videotipp: Beet einfassen mit Kräutern
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Infoblatt: Buchs und seine Widersacher
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Vortrag: Blütenpracht mit Stauden
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Kräuter-Blütensalz selber machen
Unsere Balkone und Gärten sind ein Schlaraffenland an essbaren Schätzen. Sie bergen eine Welt voller kleiner Wunder, die uns altersunabhängig begeistern, staunen und für das Leben lernen lassen. Eine schöne gemeinsame Aktivität ist das Herstellen von Kräuter-Blütensalz. Gemeinsam liebevoll gestaltete Familienzeit zu verbringen, gehört mit zu den größten Geschenken für Kinder. Gehen Sie einfach gemeinsam an einem sonnigen, trockenen Tag auf Entdeckungsreise, um Kräuter und essbare Blüten für das bunte „Zaubersalz“ zu sammeln. Ganz nebenbei lernen die Kinder spielerisch die Pflanzen kennen. Legen Sie die essbaren Blüten und Lieblings-Kräuter zum schonenden Trocknen sauber an einem warmen, luftigen Platz auf. Sind die Kräuter gut trocken, werden sie so lange mit grobem Meersalz in einem Mörser verrieben und zerkleinert, bis sich alles gut vermengt hat. In einem hübschen Glas gemeinsam mit den bunten Blüten abgefüllt und beschriftet, macht sich das „Zaubersalz“ herrlich auf Erdäpfeln mit Butter oder am Aufstrich-Brot. Zudem ist es ein nettes, selbstgemachtes Geschenk für Geburtstage oder Weihnachten.
Videoanleitung: Kräutersalz selbst herstellen
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Ernte und Verarbeitung von Kräutern
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Vortrag „Speisekammer Naturgarten“
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Apfelernte rundum nutzen
Auch Apfelbäume haben unter der Sommerhitze gelitten und ihre Früchte zum Teil vorzeitig abgeworfen. Frühreifes Obst ist zwar – wie wurmstichiges - etwas weniger süß als voll genussreifes, aber (ausgeschnitten) immer noch gut verwendbar für die Verarbeitung oder in kleinen Mengen im Obstsalat. Voll ausgereifte Herbstäpfel sind im September ein wahrhaft kulinarisches Erlebnis. Und ab Ende September beginnt nach altem Brauch vielerorts die Ernte des Lagerobstes. Die Äpfel müssen dann noch nachreifen, um mehr Stärke in Zucker umzuwandeln. Die richtige Erntezeit ist auch daran erkennbar, dass die ersten wirklich schönen, wurmlosen Äpfel am Boden liegen, Grüntöne in Gelbnuancen übergehen und größere Temperaturunterschiede zwischen warmen, sonnendurchfluteten Herbsttagen und beinah schon frostigen Nächten Farbe auf die wohlgerundeten Früchte zaubern, deren Kerne bereits eine Braunfärbung erkennen lassen. Orangefarbene Flammen hier, eine rote Backe dort - pflückreif lassen sie bei leichter Dreh-Knickbewegung ohne weiteres los. Dabei bleibt der Stiel an der Frucht, und das macht sie besser haltbar. Äpfel sind rundum nutzbar. Sollten zu viele auf einmal genussreif sein, lassen sie sich gut trocknen, zu Saft pressen oder weiter eindicken zu „Apfelkraut“. Auch Apfelmus einkochen ist eine gute Option. Das Mus lässt sich in dünner Schicht auf Backpapier zu Apfelleder trocknen und in Streifen aufgerollt aufbewahren. Fallen bei der Verarbeitung Schalen an, können auch diese getrocknet werden. Als Apfeltee - auch gemischt mit Kräutern, Zitronen-, Mandarinenschalen und Adventgewürzen - hübsch verpackt eine ideale Weihnachtsgabe.
Heckentag 2026
Beim Heckentag der Regionalen Gehölzvermehrung gibt es unter auch alte Obstsorten und Wildobst zu bestellen für die Abholung und Pflanzung im November. Der Heckentag 2026 für Niederösterreich, Wien und das Nordburgenland findet am 7. November statt. Hier gibt es zusätzlich die Option, sich die Pflanzen in den ersten zwei Novemberwochen zustellen zu lassen. Der Heckentag 2026 in Kärnten findet am 14. November statt.
Video: „Natur im Garten“ Tipps zur Apfelernte
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Infos zur Ernte und Lagerung von Äpfeln
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Vortrag „Obst und Beeren im eigenen Garten“
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Veranstaltungen in den „Natur im Garten“ Schaugärten
Kreatives Gestalten mit Naturmaterial im Museumsdorf Niedersulz
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Konviktgarten-konzert in Waidhofen an der Ybbs
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Tee-Kräuter-Führung bei SONNENTOR Erlebnis
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„Natur im Garten“ Pop Up-Tour auf Schloss Hof
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Lehmbaustelle im Museumsdorf Niedersulz
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Abenteuerführung im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
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Hunnenfest im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
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Gartensommer-Vollmondnacht in Niedersulz
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Mondscheinführung im Schlosspark Laxenburg
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Ferienprogramm im Schloss Orth an der Donau
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„Sonnenklang“ im Schlossgarten Schallaburg
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Wildkräuterkochen im TEH Kräuter- schaugarten
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Klosterkräuter-Expedition im Stift Klosterneuburg
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Familienfest in den Kittenberger Erlebnisgärten
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Kinderkreativ-Kurs im Skulpturenpark Waldviertel
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Herbstverkauf bei der ARCHE NOAH
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„BAKABU“ in der Amethyst Welt Maissau
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Kräuterwanderung im Naturkunde Hexengarten
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Hausmesse in der „World of STYX“
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Römerfest in der Römerstadt Carnuntum
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Schulstartfest im STARKL Erlebnisgarten
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Herbstpflanzen-markt im Stift Seitenstetten
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Historische Parkführung in Laxenburg
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Lavendel weben bei „Susis Pflanzentausch“
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