Der Garten im Mai – Praktische Tipps und kreative Ideen für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner
Mit den „Gartentipps des Monats” informiert die NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten” jeweils am Ende des Monats über die wichtigsten Arbeiten und schönsten Gestaltungsideen für den kommenden Monat.
Hoch hinaus mit Kletterpflanzen
Kletterpflanzen bieten viele Möglichkeiten, den Balkon, die Terrasse oder den Garten schön und platzsparend zu gestalten. Dankbare einjährige Kletterer sind Stangenbohnen – im Topf ebenso wie im Gemüsebeet. Sie wachsen an Stangen oder Schnüren rasch in die Höhe und sind pflegeleicht. Bohnen-Tipis oder Bohnen-Tunnel bieten sich als Gestaltungselement besonders für Kinder an. Gesät werden die wärmeliebenden Kletterkünstler ab Mitte Mai an einem sonnigen, warmen Platz, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Um die Stange oder Schnur werden mehrere Samen flach (etwa 1,5 cm tief) in den gelockerten Boden gelegt, mit Erde bedeckt und regelmäßig gegossen. Pflanzen Sie gefleckte, lila oder gelbe Sorten – die sind bei der Ernte im Blätterdschungel besser sichtbar als grüne. Stangenbohnen zählen zu den Hülsenfrüchtlern – und haben eine besondere Fähigkeit: Mithilfe von Knöllchenbakterien reichern sie den Boden mit Stickstoff an und verbessern so die Bodenfruchtbarkeit. Wo im Vorjahr nährstoffhungrige Gemüsearten wie z.B. Tomaten oder Paprika gewachsen sind, tun Stangen- oder Buschbohnen nun dem Boden gut. Essbare Begleitpflanzen, die auch Insekten anlocken, sind Bohnenkraut, Ringelblume oder Kapuzinerkresse.
Veranstaltungstipp: Die Gartenbohne ist Giftpflanze des Jahres 2026 – aber warum? Das und mehr spannende Fakten vermitteln die neuen „Natur im Garten“ Gartenerlebnisse auf der GARTEN TULLN – unter anderem zum Thema „Giftpflanzen verkosten“.
NEU: Der „Natur im Garten“ Kletterpflanzen-Navigator
Zum Navigator
Beratung zur Begrünung von Gemeindegebäuden mit Kletterpflanzen
Weitere Infos
Mehr zu Bohnenkraut, Ringelblume und Kapuzinerkresse
Zur Kräuter-Page
Katzenklo im Kräuterbeet – was tun?
Frisch vorbereitete Beete mit lockerer, trockener Erde ziehen Katzen magisch an. Entgegen guter Etikette werden sie von den Stubentigern gerne mal als Klo benutzt. Kot und Urin im sorgsam gepflegten Kräuter- oder Gemüsebeet verderben die Freude am Gärtnern und den Appetit gehörig. Auch Krankheiten wie Toxoplasmose, die vor allem für Schwangere und immungeschwächte Menschen gefährlich sein kann, können übertragen werden. Was lässt sich dagegen tun? Katzen bevorzugen Platz, wenn sie ihr Geschäft verrichten. Legen Sie in neu angelegte, noch lückig bewachsene Beete größere Steine, Zweige oder Reisig zwischen die Pflanzen. Kreuz und quer ins Beet gelegte dornige und stachelige Zweige, wie etwa von Rosen oder Brombeeren, sind ebenso ungemütlich. Mulch-Material mit rauer Oberfläche wie Miscanthus oder Hackschnitzeln macht das Beet als Katzenklo unattraktiv. Die meisten Hauskatzen sind wasserscheu, weshalb Wassersprinkler mit Bewegungssensor als effektiv gelten, um Katzen fernzuhalten. Auch Kräuter wie Pfefferminze, Lavendel und Zitronenmelisse oder die sogenannte „Verpiss-dich-Pflanze“ (Plectranthus ornatus) scheinen Katzen nicht gerade „dufte“ zu finden.
Workshop „Blühende Kräuterbeete gestalten“
Zum Workshop
Infos, Tipps und Tricks zum Thema Katzen im Naturgarten
Zum Blog
„Natur im Garten“ Gartentelefon: Alles zu Lästlingen in Haus und Garten
Weitere Infos
Die große „Natur im Garten“ Kräuter-WM:
Jetzt anmelden und mitkicken!
Passend zur Fußball-WM und zum „Natur im Garten“ Jahresschwerpunkt „Pflanze Kräuter. Würze dein Leben.“ warten bei der Kräuter-WM noch bis Mitte Mai spannende Aufgaben und attraktive Preise. Weitere Infos und Anmeldung:
Vertikalbeete – viel Garten auf wenig Platz
Reihenhaus- oder Kleingärten, Terrassen und Balkone sind ein wahrer Luxus in der Stadt. Trotz begrenztem Raum lassen sich dort für Menschen, Tiere und Pflanzen wertvolle, wohltuende Oasen schaffen. Gemüse, Kräuter und Naschobst aus dem eigenen Anbau liefern zudem Gesundes für die Küche. Richtig viel Garten auf wenig Platz lässt sich mit Pflanztürmen und Vertikalbeeten schaffen. Kräuter bringen Würze ins Leben, ihre Blüten sind zudem wertvolle Mini-Tankstellen für Insekten. Die Welt der Kräuter ist riesig – so ist für jeden Geschmack das „gewisse Etwas“ dabei. Vertikalbeete lassen sich zum Beispiel nach Kräuter-Themen bepflanzen: Pizza-, Pasta- und BBQ-Kräuter wie Oregano, Thymian, Bergbohnenkraut und Ysop, oder Frühstückskräuter wie Schnittlauch, Kresse und Petersilie sowie Dessert- und Cocktailkräuter wie Zitronenverbene, Ananassalbei und Gewürztagetes. Achtung bei Minze und Melisse, denn die sind sehr wuchskräftig und sollten deshalb einzeln, z.B. platzsparend in einem Pflanzturm, untergebracht werden. In eigene Töpfe gepflanzt, verströmen Heiligen-, Oliven-, Cola-, Currykraut und Rosmarin ihren mediterranen Duft im Sommer und sorgen für Urlaubsstimmung im grünen Wohnzimmer.
Die richtigen Produkte für das Vertikalbeet finden?
Zu den Gütesiegel-Produkten
Musterbeispiel: Naturnahe Terrasse über den Dächern Wiens
Zum ORF-Beitrag
„Natur im Garten“ Workshop in Tulln: „Kräuter selbst vermehren“
Zum Workshop
Schmetterlingsliebe lässt sich pflanzen
Schmetterlinge begeistern uns mit ihrer Farbenpracht und lassen uns über das Wunder der Verwandlung von der Raupe zum Falter staunen. Österreich zählt zu den an Schmetterlingsarten reichsten Ländern Europas. Eigentlich könnten wir den Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai also als Feiertag betrachten. Doch wie viele Insektenarten sind auch die zarten Falter in starker Bedrängnis. Die gute Nachricht: Schmetterlingsliebe lässt sich pflanzen! Und zwar in all unseren Gärten und Gemeindegrünflächen, auf jeder Terrasse und jedem Balkon. Sorgen Sie mit einem Blütenangebot vom Frühjahr bis zum Herbst für die Falter. Schmackhaftes Blattwerk versorgt auch ihre Raupen. Pflanzen Sie an geeigneten Standorten z.B. Salweide, Brombeere, Haselnuss, Schlehe, Faulbaum, Rote Heckenkirsche und Liguster. Als Schmetterlingsbuffet eignen sich Horn- und Wundklee, Fetthenne, Flockenblume, Witwenblume, Habichtskraut, Spornblume, Natternkopf, Nachtkerze, Weidenröschen, Blutweiderich und Wasserdost. Geben Sie Brennnessel, Wilder Möhre, Wilder Karde, Knoblauchsrauke, Spitzwegerich, Löwenzahn, Gundelrebe und Wiesenklee Raum zum Wachsen. Auch Kräuter wie Oregano, heimische Thymianarten, Lavendel, Salbei, Dill und Fenchel sind gepflanzte Schmetterlingsliebe.
„Natur im Garten“ Podcast: Flatterhafte Gartenbesucher
Zum Podcast
Zitronenfalter, Taubenschwänzchen, Kreuz-Enzian-Bläuling & Co.
Zum Blog-Artikel
Erhellende Erlebnisse & Speeddating im Naturgarten
Zur Veranstaltungsreihe
Veranstaltungen in den „Natur im Garten“ Schaugärten
„Natur im Garten“ Pop Up-Tour auf der Schallaburg
Zur Veranstaltung
Kunstwerktage mit Handwerkskunst auf der Schallaburg
Zur Veranstaltung
ARCHE NOAH Jungpflanzenmarkt in Schiltern
Zur Veranstaltung
Tierischer Dienstag im Museum Niederösterreich
Zur Veranstaltung
Historische Parkführung in Laxenburg
Zur Veranstaltung
Klosterkräuter-Expedition im Stift Klosterneuburg
Zur Veranstaltung
Kellergassenfest im Museumsdorf Niedersulz
Zur Veranstaltung
Matinee im Grünen Lusthaus in Laxenburg
Zur Veranstaltung
Gärtnerinnenwissen vom Schaugarten des Schloss Hof
Zur Veranstaltung
„Frosch, Molch & Co.“ im UnterWasserReich
Zur Veranstaltung
„Von Dickschädeln & Sprücheklopfern“ in Eckartsau
Zur Veranstaltung
Kräuterspaziergang in den Kittenberger Erlebnisgärten
Zur Veranstaltung
Muttertagsfest in den Kittenberger Erlebnisgärten
Zur Veranstaltung
Klösterliche Frühlingsfreuden im Stift Geras
Zur Veranstaltung
Entdeckungsreise durch DIE GARTEN TULLN
Zur Veranstaltung
Pflanzenmarkt beim Schaugarten ÖKOKREIS
Zur Veranstaltung
(Wild-)Kräuterrunde bei „Susis Pflanzentausch“
Zur Veranstaltung
Vogelentdeckung für Familien in der Gartenstadt Tulln
Zur Veranstaltung