Der Garten im Juni – Praktische Tipps und kreative Ideen für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner

Mit den „Gartentipps des Monats” informiert die NÖ Umweltbewegung „Natur im Garten” jeweils am Ende des Monats über die wichtigsten Arbeiten und schönsten Gestaltungsideen für den kommenden Monat.

„Zaubertrank“ Brennnesseljauche

Der Zaubertrank von Miraculix macht bekanntlich unbesiegbar. Hauptbestandteil seines Stärkungsmittels ist die Mistel, die im Garten einen zweifelhaften Ruf genießt. Ebenso geht es der Brennnessel. Wer aber die Vorzüge des stacheligen Wildkrauts kennt, wird ihm im Garten gerne einen Platz schenken. Brennnesseljauche ist ein hervorragender, kostenloser Zaubertrank zur Düngung hungriger Gemüsepflanzen. Brennnesseln sind außerdem die Raupen-Lieblingsspeise von Tagpfauenauge, Kleinem Fuchs oder Admiral. Bis die Jauche fertig ist, vergehen bis zu zwei Wochen. Deshalb am besten gleich ansetzen, damit sie fertig ist, wenn das Gemüse viele Nährstoffe braucht. Dazu werden circa ein Kilo frisch geerntete und zerkleinerte Brennnesseln in einen 10 Liter Kübel aus Holz oder Kunststoff gegeben. Befüllen Sie das Gefäß dann bis etwa eine Handbreit unter den Rand (der Gärprozess braucht Platz) mit Wasser, am besten Regenwasser. Stellen Sie die Jauche draußen an einem abgelegenen Platz auf und bestreuen Sie die Oberfläche mit Gesteinsmehl. Das mindert den entstehenden Geruch und verbessert die Rezeptur. Der Zaubertrank wird luftdurchlässig abgedeckt und täglich ordentlich umgerührt. Wenn sich kein Schaum mehr bildet, ist die Jauche fertig. Damit das kräftige Gebräu die Pflanzen stärkt, aber nicht umhaut, wird es 1:10 mit (Regen-)Wasser verdünnt und im Wurzelbereich gegossen. Weniger nährstoffhungrige Pflanzen wie mediterrane Kräuter bevorzugen einen milderen Kraftsaft – ihnen tut selbstgemachter Komposttee gut.

Hier gibt's weitere „Zaubertrank“-Rezepte


So machen Sie Ihre Pflanzen stark
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Tipps von Karl Ploberger
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Jeder Quadratmeter zählt!

Der 30. Juni steht als Internationaler „Natur im Garten“ Tag europaweit im Zeichen des Gärtnerns im Einklang mit der Natur. Jeder Quadratmeter Balkon, Terrasse, Garten und Gemeindegrün, der ökologisch gepflegt wird und heimischen Tier- und Pflanzenarten Raum bietet, wird immer kostbarer. Besonders in Siedlungsgebieten hängt unsere Lebensqualität vom Umgang mit den noch verbliebenen Grünräumen ab. Gemeinsam mit zahlreichen Naturgartenfans setzt sich die Bewegung „Natur im Garten“ deshalb seit über 25 Jahren für lebenswerte Grünflächen ein. Bereits mehr als 21.000 Menschen zeigen mit der Igel-Plakette am Zaun, dass ihnen das Gärtnern mit der Natur wichtig ist. Mittlerweile gilt jedoch auch das Wappentier, der Igel, als gefährdet. Er ernährt sich von Insekten – ihm wäre deshalb schon etwas geholfen, wenn ungenutzte Bereiche in Gärten und Grünräumen nur selten gemäht werden und Laub unter Hecken liegen bleibt. Wer Igel schützen will, verzichtet auf den Einsatz von Mährobotern, Fadenmähern und Laubbläsern. Wer darauf nicht verzichten will, sollte Mähroboter nur tagsüber und unter Aufsicht laufen lassen. Wichtig ist es außerdem, selten gemähte Randbereiche, beispielsweise entlang von Hecken, als Rückzugsorte zu belassen. Zu bedenken ist: In einer kurzgeschnittenen Rasenwüste werden die Tiere kaum Nahrung finden. Wie viel Lebensraum für Igel bleibt, liegt in unserer Hand. Eins ist sicher: Jeder Quadratmeter zählt!


Der Weg zur „Natur im Garten“ Plakette
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Tipps zur naturnahen Gestaltung
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Gartenerlebnis: Nachts im Naturgarten
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Kräuter selbst vermehren

Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano sind pflegeleicht, hitzetolerant und bei Insekten beliebt. Sie können im Garten ebenso wie im Topf gepflanzt werden und bringen frische Würze in die Küche. Zwischen Juni und August lassen sich solche Kräuter einfach und kostengünstig durch Stecklinge vermehren. Ein heißer Tipp: Selbstgezogene Jungpflanzen sind das perfekte Mitbringsel für die nächste Grillfeier. Für die Vermehrung mit Stecklingen werden etwa 10 cm lange, unverholzte Triebspitzen von gesunden Pflanzen abgeschnitten. Die unteren Blätter werden entfernt, nur wenige Blattpaare bleiben stehen. Bis zum Einpflanzen kommen die Stecklinge ins Wasser. Gepflanzt wird in kleine Töpfe mit torffreier Anzuchterde und etwas Quarzsand für eine gute Durchlässigkeit. Halten Sie die Erde dann gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Eine transparente Abdeckung sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit und unterstützt das Anwachsen. Stellen Sie die Jungpflanzen an einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Nach etwa zwei bis vier Wochen sollten sich neue Blätter und Wurzeln gebildet haben. Dann können die Kräuter in größere Töpfe oder ins Freiland übersiedeln.


Kräuter vermehren mit Stecklingen
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Workshop zur Kräutervermehrung
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Kräuter für Terrasse und Balkon
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Das 1x1 für reiche Gemüseernte

Nach Mitte Mai sind auch kälteempfindliche Gemüsearten in Topf und Beet umgesiedelt. Bis Ende Juni können Busch- oder Stangenbohnen gesät werden. Für laufenden Nachschub an Salaten wird am besten in kleinen Mengen alle zwei Wochen nachgesät. Wichtig für einen reich gefüllten Erntekorb voll gesunder Schätze ist vor allem die stetige und richtige Pflege. Jäten Sie regelmäßig Beikräuter, damit die Jungpflanzen gut durchstarten können. Mulchen bzw. bedecken Sie den Boden im Gemüse-, Hochbeet und Topf außerdem z.B. mit Heu/-pellets, Hanf-, Miscanthusstreu, Mulchmaterialien aus Schaf-/Alpakawolle oder Rasenschnitt. So bleibt der Boden feucht und die Keimung von Beikräutern wird unterdrückt. Gießen Sie früh am Morgen zum Wurzelbereich und je nach Gemüseart nur alle paar Tage, dafür durchdringend. Die Pflanzen wurzeln so in die Tiefe und halten in trockenen Zeiten besser durch. Düngen Sie hungrige Gemüsepflanzen wie Zucchini, Paradeiser und Co regelmäßig. „Du bist, was du isst“ – verzichten Sie auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel. Nutzen Sie stattdessen reifen Kompost, organische Flüssigdünger, Brennnesseljauche, Schafswollpellets u.v.m. Das bringt gesunde, kräftige Pflanzen und die Ernte kann bedenkenlos verspeist werden. Pflücken Sie fleißig junge, knackige Zucchini und Gurken, zarte Bohnen, süße Paradeiser – das regt die Pflanzen an, laufend Nachschub zu produzieren. Das Wichtigste zum Schluss ist der Genuss: Ein Low-Carb-Tipp für die Zucchinischwemme sind z.B. Zoodles mit frischen Kräutern!  Alles, was es zum Anbau von gesundem Gemüse braucht, finden Sie bei den „Natur im Garten“ Partnerbetrieben und Gütesiegel-Produkten.


Essbares aus eigenem Anbau genießen
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Einfach gärtnern: Gartensnacks mit Gerli & Bert
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Gartenerlebnis „Giftpflanzen verkosten“
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Veranstaltungen in den „Natur im Garten“ Schaugärten


Sonnenklang & Ibiza-Vibes auf der Schallaburg
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Hand.Werk. Geschichte im MAMUZ
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Naturkinderkreis im STARKL Erlebnisgarten
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Vollmondnacht im Museumsdorf Niedersulz
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SPÄHIKEL im Schlosspark Eckartsau
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Kräuterwanderung bei SONNENTOR Erlebnis
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„Quatsch Gärtner“ in den Kittenberger Erlebnisgärten
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Brunch in der Gartenküche bei ARCHE NOAH
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Familienfest im Schlosspark Grafenegg
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Gesundheitstag der NÖ Apotheker auf der GARTEN TULLN
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Kindernachmittag auf der GARTEN TULLN
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Führung durch die Naturapotheke der GARTEN TULLN
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Graskrone flechten bei Susis Pflanzentausch
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Rosenzeit im Schaugarten Am Pulverturm
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Rosenschautag im Cottage Garten Ungersböck
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Schlosspark-Lounge im Schlosspark Laxenburg
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Rosentage im Dornröschen-Garten
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Festival La Gacilly Photo 2026 in Baden
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Biberperspektiven im Nationalpark Donauauen
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Tierischer Dienstag im Museum Niederösterreich
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„Natur im Garten“ Telefon: +43 (0) 2742 / 74 333