Halbfinale

Verstärkung durch Auswärtsspieler

Die Vielfalt an Kräutern ist groß – Klassiker wie Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum sind wohl auf den meisten Spielfeldern im Einsatz – ob nun im Garten, auf Balkon und Terrasse oder natürlich auf dem Teller.  

Weniger bekannt, aber ebenso schmackhaft und pflegeleicht, sind etwa Curry- und Olivenkraut. Auch Thymian zeigt sich erstaunlich wandelbar – mit Zitronen- oder Orangenaroma sowie in verschiedenen Wuchsformen wie Kaskaden- oder Polsterthymian.

Neuheiten wie Pfeffer-Thymian oder die nach Hühnersuppe schmeckende Bouillonpflanze sind am österreichischen Markt aktuell noch nicht verfügbar. Dafür hinaus finden sich spannende Spezialitäten wie Austernpflanze, Käsekraut, Pilzkraut oder Wasabi-Rauke, die frischen Schwung ins Naturgarten-Spielfeld bringen.

Auch die Geschmacksvielfalt der Minzen geht weit über die klassische Pfefferminze hinaus: Fruchtige oder besondere Sorten wie Apfel-, Orangen- oder Schokominze sorgen für abwechslungsreiche Einsätze im Kräuterteam.

Für alle, die schon vom Sommer träumen, sind wärmeliebende Arten ein heißer Tipp. Nach den Eisheiligen dürfen Exoten wie Zitronengras, Strauchbasilikum oder Kurkuma ins Freie übersiedeln. Auch der Prickelkopf, auch Parakresse genannt, sorgt mit seinen Blüten für ein überraschend prickelndes Geschmackserlebnis.

Robust und vielseitig zeigen sich zudem Anis-Ysop (Agastache) und Perilla, auch Shiso genannt. Beide wachsen zuverlässig, liefern aromatische Blätter und setzen zugleich attraktive Akzente im Garten oder in Töpfen.

So zeigt sich im Halbfinale: Neben den bekannten Klassikern wartet eine ganze Mannschaft an besonderen Kräutern darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

Deine Mission

Fakt oder Fake?

Anpfiff zur vorletzten Runde! Unsere Stammspieler wie Petersilie und Schnittlauch haben eine solide Vorrunde abgeliefert, doch im Halbfinale wird das Spieltempo angezogen. Um den Einzug ins Finale zu sichern, setzen wir auf internationale Top-Transfers und exotische Joker. Ob dribbelstarker Thymian oder prickelnde Parakresse – die Auswahl an „Auswärtsspielern“ ist riesig.

Jetzt bist du am Ball! Teste dein Wissen im „Fakt oder Fake“-Check. Analysiere die folgenden Spielzüge und entscheide, was ein sauberer Fakt ist und bei welchem Neuzugang die Gerüchteküche nicht hält, was sie verspricht!

 

Hier die Antworten:

1.       Salbei war früher so wertvoll, dass man einen Korb Salbei angeblich gegen mehrere Körbe chinesischen Tee eintauschte. → Fakt

2.       Malventee sollte mit kochendem Wasser zubereitet werden, damit sich möglichst viele Schleimstoffe lösen. → Fake

3.       Meerrettich gehört botanisch zu den Kreuzblütlern – derselben Pflanzenfamilie wie Kohl und Senf. → Fakt

4.       Oxymel bedeutet wörtlich übersetzt „Honig und Wasser“. → Fake

5.       Spitzwegerich verdankt seinen Namen den spitzen Blättern und wächst besonders häufig an Wegen und Trittstellen. → Fakt

6.       Petersilie keimt schneller, wenn man sie beim Säen anschreit. à Fake

7.       Die dunkle Farbe von Holunder- und Johannisbeeren kommt von Anthocyklonen. → Fake

8.       Ringelblumenblüten werden traditionell für Salben verwendet, weil sie die Hautregeneration unterstützen können. → Fakt

9.       Brennnesseln wachsen nur auf besonders nährstoffarmen Böden. → Fake

10.   Thymian wurde früher in die Schuhe von Soldaten gelegt, weil man glaubte, er verleihe Mut. → Fakt

Der Chef auf dem Platz

Der Spieler, der das Team auf dem Feld offiziell anführt, ist der Kapitän. Er trägt die Kapitänsschleife, ist Bindeglied zwischen Trainer und Team sowie erster Ansprechpartner für den Schiedsrichter. Kapitän wird meist, wer besonders erfahren, ruhig und motivierend ist. Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft ist aktuell David Alaba.

Legendär: Mit seinen damals 19 Jahren war Andi Ivanschitz der jüngste Kapitän in der Geschichte des österreichischen Nationalteams.

„Natur im Garten“ Telefon: +43 (0) 2742 / 74 333