Ab sofort hegen und pflegen
Das Spiel hat begonnen!
Anpfiff
Damit unsere Kräuter-Stars Höchstleistungen bringen, brauchen sie den richtigen Platz und eine gute Versorgung. Manche treten als eingespieltes Team im Beet an, andere zeigen ihre Stärken als Einzelspieler im Topf.
In gut versorgter, nicht zu trockener Gartenerde laufen Basilikum, Dill, Kamille, Petersilie, Schnittlauch und Zitronenmelisse zur Hochform auf. Minze liebt es ebenfalls feucht. Damit sie nicht quer durchs Spielfeld wächst und ihre Nachbarn verdrängt, bekommt sie am besten einen eigenen großen Topf mit ausreichend Beinfreiheit.
Bohnenkraut, Estragon, Majoran und Oregano kommen auch mit trockeneren Standorten gut zurecht und halten dort zuverlässig ihre Position.
Die mediterranen Halbsträucher Salbei, Rosmarin, Thymian und Lavendel spielen am liebsten auf einem kargen, gut durchlässigen Platz mit viel Sand oder Kies im Untergrund. Besonders im Winter brauchen sie einen trockenen Stand, damit sie nicht ins Aus geraten.
Die meisten Kräuter lieben einen sonnigen Platz. Doch Minze, Melisse, Kerbel, Petersilie und Schnittsellerie kommen auch im Halbschatten gut ins Spiel, während Bärlauch sogar im Schatten seine Stärke zeigt.
Viele Kräuter fühlen sich auch im Topf wohl und sind dort jederzeit einsatzbereit für die Verwendung in der Küche. Wichtig ist dabei eine gute Drainage am Topfboden, damit überschüssiges Wasser rasch abfließen kann. Da Kräuter im Topf nicht so tief wurzeln können, brauchen sie regelmäßig Wasser und gelegentlich Nachschub an Nährstoffen.
Deine Mission
Gelbe oder rote Karte?
Das Spiel läuft, die Kräuter-Stars sind auf dem Platz! Doch auch im Garten gibt es Regeln. Wer sich nicht an die Taktik hält oder bei der Pflege foult, riskiert eine Karte vom Schiedsrichter.
Schau dir die untenstehenden Spielsituationen genau an. Handelt es sich um ein kleines Versehen (Gelbe Karte) oder um ein grobes Foul (Rote Karte)?
Foulspiel & Kartenkunde
Damit man beim Zuschauen nicht ins Abseits gerät, gibt es hier einige Begriffe schnell erklärt:
- Wenn ein Spieler sich unfair verhält (schubst, tritt, festhält oder den Ball mit der Hand berührt), ist das ein
- und es gibt Freistoß von dem Punkt, wo das Foul passiert ist – oder im Strafraum Elfmeter.
- Wenn jemand absichtlich so tut, als wäre er gefoult worden, um einen Vorteil zu bekommen, nennt man das „Schwalbe“. Auch das ist natürlich nicht fair und wird oft mit einer Karte geahndet.
- Eine Gelbe Karte bedeutet Verwarnung und heißt quasi: „Letzte Chance, reiß dich jetzt zusammen.“
- Eine Rote Karte bedeutet Platzverweis – der Spieler muss vom Feld und das Team spielt in Unterzahl weiter.
Fun-Fact: Die Redewendung „die Arschkarte ziehen“ kommt aus dem Fußball: Früher steckte der Schiedsrichter die rote Karte hinten in die Gesäßtasche und die gelbe vorne. Wer also „die Arschkarte“ sah, hatte richtig Pech.