Radieschensprossen selbst gemacht

Wenn draußen noch Schnee liegt, bringen die kräftig-würzigen Radieschensprossen den ersten frühlingshaften Energiekick auf den Teller. Die Herstellung ist ein Kinderspiel und kann von Groß und Klein leicht bewerkstelligt werden. Außerdem sind die schmackhaften Energiebomben auch etwas für Ungeduldige, denn die Keimzeit beträgt kaum mehr als 5-8 Tage. Radieschensprossen sind überaus gesund, eignen sich für die Frühjahrskur und helfen -- regelmäßig genossen -- gegen Erschöpfungszustände. Aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts schützen sie vor Erkältungen. Der scharfe Geschmack kommt von Senfölen; diese regen die Verdauung an und sind harntreibend. Radieschensprossen schmecken roh sehr gut in Salaten, in Aufstrichen oder einfach auf dem Butterbrot!

Schritt 1
Nehmen Sie einen flachen Teller und breiten Sie etwas Watte aus. Alternativ können auch Toilettenpapier, Löschblätter oder Küchenrolle als Saatunterlage verwendet werden.

Schritt 2
Befeuchten Sie vorsichtig die Watte. Sie soll an allen Stellen feucht sein, aber nicht „schwimmen".

Schritt 3
Streuen Sie nun die Radieschensamen mit einer regelmäßigen Schüttelbewegung direkt aus dem Samensäckchen auf die Unterlage und stellen Sie anschließend den Teller an einen hellen Platz.

Schritt 4
Die Samen dürfen niemals austrocknen. Sie quellen zunächst leicht an und keimen dann sehr rasch. Man kann den Keimlingen richtig beim Wachsen zusehen.