• Obstbaumblüte im Frühling

1999 initiierte Innenminister Wolfgang Sobotka die landesweite Initiative "Natur im Garten" zur Ökologisierung von Gärten und Grünräumen in Niederösterreich. Im April 2016 übernahm LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner die Verantwortung für diesen Bereich.

 

Im Naturgarten sind Gifte, chemische Dünger und Torf überflüssig - "Natur im Garten" zeigt den Weg des Gartelns mit der Natur

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Geschichte der Aktion

Erste Möglichkeiten für eine „Naturgartenaktion“ wurden ab 1996 ausgelotet. Das Land Niederösterreich, “die umweltberatung“ und die NÖ Agrarbezirksbehörde erarbeiteten ein Konzept: „unsere Gärten – natürlich lebendig“. Den Durchbruch zur landesweiten Aktion schafften die Genehmigung eines EU-Life-Projektes mit den Inhalten der Naturgartenaktion und das Engagement des damaligen Umweltlandesrates Wolfgang Sobotka im Jahr 1999.

Erste Schritte zu einer Naturgarteninitiative in Niederösterreich wurden 1996 getan. Zum einen formierte sich bei der Umweltberatung Niederösterreich unter Führung von Elisabeth Koppensteiner die Arbeitsgruppe „Garten“. Zum anderen startete das Pilotprojekt „Naturnahe Grünräume“ in der Gemeinde Maria Lanzendorf“ - eine gemeinsame Initiative von Johanna Leutgöb (Gemeinde Maria Lanzendorf), Peter Santner (Koordinierungsstelle für Umweltschutz beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung) und Christian Steiner (Niederösterreichische Agrarbezirksbehörde).

Die Folge waren erste Treffen um die Möglichkeiten für eine „Naturgartenaktion“ auszuloten und schließlich das Konzept für eine solche Aktion von Peter Santner, Elisabeth Koppensteiner und Waldtraud Bauer.

Der Startschuss

Mit dem ersten Arbeitsprogramm schlug Ende 1997 die eigentliche Geburtsstunde. In diesem Programm einigten sich die drei Träger der Aktion, die Koordinierungsstelle für Umweltschutz, „die umweltberatung“  und die Agrarbezirksbehörde auf ein gemeinsames Ziel: die Bedeutung und die Vorteile einer naturnahen Gestaltung und umweltschonenden Bewirtschaftung von Gärten und Grünräumen bewusst zu machen, interessierte Kundinnen und Kunden am Telefon und vor Ort zu beraten, Praxisbeispiele mittels Schaugärten und Modellprojekten zu präsentieren und am Gartenmarkt umweltfreundliche Initiativen zu setzen. Das Projekt erhielt einen Namen: „Unsere Gärten – natürlich lebendig“ und der Igel wurde zum Wappentier.

Es ist soweit!

Den Durchbruch zur landesweiten Aktion schaffen die Genehmigung eines EU-Life Projektes mit den Inhalten der Naturgartenaktion und das Engagement des damaligen Umweltlandesrats Wolfgang Sobotka im Jahr 1999. Mit der entsprechenden finanziellen und strukturellen Unterstützung des Landes startet Schritt für Schritt eine neue Gartenbewegung. Der Aktionstitel „Natur im Garten - gesund halten, was uns gesund hält“ wird gefunden, ein Logo kreiert und die grundlegende Struktur des Erfolgskonzeptes geschaffen, die bis heute Gültigkeit hat. Als wichtigste erste Schritte standen fest: Eine Ratgeber-Sammelmappe musste kreiert werden, um Abonnentinnen und Abonnenten zu gewinnen. Ein Gartentelefon für alle Gartenfragen musste geschaffen und eine Beratung in den Gärten vor Ort organisiert werden.

Die Erkenntnis, dass das ökologische Gärtnern der bunteste, freudvollste und sympathischste Weg ist, Menschen für Umweltthemen zu begeistern, macht „Natur im Garten“ zu einer zentralen Säule der niederösterreichischen Umweltpolitik.