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Geolocation
Reiter Maria und Martin
Ortsstraße 64 (Oberhautzental 40)
2011 Oberhautzental
Tel.: 02267/ 2115, 0680/ 2114422
E-Mail:  mum.reiter@aon.at
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Schaugarten Maria und Martin Reiter, Oberhautzental

Selbstversorgung ohne großen Aufwand

„Unser Garten dankt uns die gute Pflege nicht nur mit biologischen Nahrungsmitteln, sondern auch mit Blumen, die leuchten und erfreuen. Er ist eine Oase der Ruhe und Kraft und gibt uns das Gefühl, daheim zu sein“, so die Schaugartenbesitzer.

Anfang der achtziger Jahre erwarben Maria und Martin Reiter ein kleines Ausgedinge im südlichen Weinviertel – es sollte ihnen als Ausgleich und zur Erholung dienen. Heute präsentiert sich der Garten als gelungene vielfältige Mischung. Verschiedene Obstarten gedeihen hier – vom Apfel über die Zwetschke bis zu Marias geliebtem Asperlstrauch und von der Brombeere bis zum Holunder. Aber auch ein bunter Gemüsegarten, zahlreiche Blumen und eine kleine Salbeisammlung auf der Terrasse sind Teil des Gartenglücks der Familie Reiter.

Großmutters Lehren

„Schon als kleines Kind habe ich auf dem Bauernhof meiner Eltern – wenn auch nicht immer freiwillig – gegärtnert“, erzählt Frau Reiter. „Von meiner Großmutter lernte ich, wie man jedes noch so kleine Fleckchen Erde bearbeitet und zum Grünen und Blühen bringt. Und genau das tue ich seit zwanzig Jahren mit Begeisterung.“ Vom eigenen Garten lernte sie, wie man auf kleinstem Raum Vielfalt wachsen lässt.

Garten der Vielfalt

Von Anfang an planten Maria und Martin Reiter, im Garten einen naturnahen Lebensraum mit Obstbäumen, Kräutern, Blumen, Sträuchern und Gemüsepflanzen zu schaffen. Das Gemüse wird in der eigenen Küche verwertet, und aus Beeren und Obst stellt die Gärtnerin köstliche Marmeladen, Gelees und Kompotte her. Sie stöbert in alten Rezepten und bereitet aus ihren Kräutern und Blüten Salben, Seifen und Öle, die manchmal als Geschenk dienen.

Hühner und Bienen

Neben dem Garten haben die Reiters eine zweite Leidenschaft. Diese gilt der Haltung von Enten und Hühnern. Geflügel zu haben, war für Frau Reiter von Kindheit an selbstverständlich. „Und nach einigen Jahren mit Hühnern im eigenen Garten stellte ich fest: Es fehlte uns noch etwas – nämlich Bienen“, erzählt sie lachend.

Nützlinge fördern

In ihrem Garten ist der Tisch nicht nur für sie selbst gedeckt! Die bunte Vielfalt lockt auch zahlreiche Insekten an – viele von ihnen sind nützliche Helfer im biologischen Pflanzenschutz. Tontöpfe bieten Ohrwürmern Unterschlupf, Florfliegen können sich im Herbst im Florfliegenhaus einquartieren, Vögel in der dichten Wildstrauchhecke nisten und auch Einsiedlerbienen finden Brutgelegenheiten. Vielfalt und Lebendigkeit ist hier gewünscht, gewollt und wird gefördert.

Natur pur

Bei der Gartengestaltung wurde Nachhaltigkeit groß geschrieben: Weidenzäune und Flechtwerk begrenzen Beete, teilen Gartenräume oder bieten als Klettergerüst den Bohnen Halt. Chemischer Pflanzenschutz oder Mineraldünger haben hier keinen Platz. Stattdessen wird drei bis vier Mal im Jahr im ganzen Garten mit Urgesteinsmehl gestäubt … ganz einem Naturgarten entsprechend!

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