• Schaugarten Imkerei Mahr
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Geolocation
Mahr Brigitte und Helmuth
Franzensdorfer Straße 1
2285 Breitstetten
Tel.: 0681/10 32 47 19, 0676/92 23 580
E-Mail:  fulmine@gmx.at
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Schaugarten Imkerei Mahr, Breitstetten

Gesamtkunstwerk von Garten und Gebäude

„Der Spruch ‚Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht’ zeigt uns immer wieder, dass manche Dinge eben Zeit brauchen. Ein Teil unserer Lebenszeit ist für die Langsamkeit reserviert, für die gleichförmige körperliche Arbeit, die den Gedanken Zeit zum Abschweifen lassen“, sagt Brigitte Mahr.

Mitten im Marchfeld liegt der 2.200 m² große Garten der Familie Mahr. Im Jahr 2005 wurde das ehemalige Brachland gekauft. Ein Teil des Grundstücks war anfangs als Pferdekoppel in Verwendung. Leider musste Brigitte Mahr die Pferdehaltung nach einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die ehemalige Pferdewiese wurde zum Kinderparadies mit Strauchhaus und Sandmulde umgestaltet.

Das Kinderparadies

Brigitte Mahr ist leidenschaftliche Kindergärtnerin. In ihrer Freizeit lädt sie Kindergruppen ein, die in ihrem Garten ein Stück Natur kennenlernen. „Ich wollte mit diesem Gartenteil beweisen, dass es ohne großen finanziellen Aufwand möglich ist, einen Grünraum kindgerecht zu gestalten“, erklärt die Pädagogin. „Mit einer Kiste voll Holzstücken und Schwemmholz können sich Kinder stundenlang beschäftigen. Aus Ästen und einer Decke bauen sie ein Haus, und aus einem alten Eichenstamm wird ein Reitpferd.“

Garten der Veränderung

Frau Mahr hat nie einen Plan für ihren Garten gezeichnet, nie genau festgelegt, was wo sein müsste. Ausprobieren lautet ihre Devise, denn vor Ort merkt man am besten, was passt und was nicht. „Manches erweist sich als praktikabel, anderes wird mit der Zeit verworfen. So entstehen immer wieder neue Projekte“, erzählt sie. „Unser Garten ist noch lange nicht fertig! Er entwickelt sich, so wie wir uns entwickeln, und passt sich unserem Wissen und Können an.“

Gehölze – einmal anders

Bei allem Mut zur Veränderung – alte Gehölze würde Brigitte Mahr nur umschneiden, wenn es gar nicht anders geht. „Probieren Sie doch einmal, in einen alten Obstbaum eine Ramblerrose hineinwachsen zu lassen“, empfiehlt sie. Bei ihr rankt sich die Sorte ‛Paul's Himalayan Musk’ am Gartenzaun entlang. Es handelt sich um eine duftende Rose und sie wächst ihr schon fast über den Kopf: „Sie klettert in die benachbarten Birken. Ich muss aufpassen, dass sie nicht alles überwuchert.“

Gern getane Arbeit

Einen so großen Garten zu pflegen, erfordert natürlich einigen Zeitaufwand. „Immer wieder werden wir von Besuchern gefragt, ob sich die Arbeit lohnt, so einen großen Garten zu pflegen und zu bewirtschaften“, erzählt Brigitte Mahr. „Wir können darauf nur antworten, dass uns der Garten in jeder Hinsicht viel zurückgibt.“ Zu jeder Jahreszeit findet sich Schönes im Garten. Obst und Gemüse werden mit Begeisterung gegessen. Und für die Bienenzucht der Hobbyimkerin ist der eigene Grünraum auch sehr nützlich.

Kunst im Garten

Helmuth Mahr ist Künstler. Aus Alteisen, Schwemmholz, Glas und anderen Fundstücken fertigt er Collagen und Skulpturen. Beim gemeinsamen Spaziergang mit dem Hund an der Donau findet das Ehepaar immer wieder interessante Materialien. Vom Wasser geschliffene Plastikstücke und vieles mehr werden da heimgetragen. Während der ehemalige Pferdestall als Atelier genutzt wird, bietet der Garten die ideale Ausstellungsfläche.

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