Natur im Garten





Silva Nortica Bio-Baumschule Martin Artner
Reichenau am Freiwald 9
3972 Bad Großpertholz
Tel.: 02857/ 2970
E-Mail: artner@biobaumschule.at
Homepage: www.artner.biobaumschule.at



Motto

Mit der Natur und nicht von der Natur leben!

Tipp

Informieren Sie sich, woher die Pflanzen stammen, und versuchen Sie ihre Ansprüche zu berücksichtigen. Manchmal genügt eine kleine Veränderung des Standorts oder in der Pflege, und Ihre Pflanzen gedeihen wieder besser.


Bio-Baumschulbetrieb im rauen Waldviertler Klima

Silva Nortica Artner

Die Baumschule von Martin Artner liegt idyllisch abseits von großen Verkehrsrouten oder Industriegebieten, und zwar im oberen Waldviertel auf über 800 m Seehöhe im Tal der Ortschaft Reichenau am Freiwald. Der Betrieb befindet sich nahe der böhmischen Grenze und des Landschaftsschutzgebietes Naturpark Nordwald und ist nur 3 km vom Kurort Bad Großpertholz entfernt. 

Von der Wiesen zur Baumschule
Martin Artner absolvierte die Gärtnerlehre im Stift Wilhering und wusste schon in jungen Jahren, dass er dort nicht bleiben würde. „Mich hat der selbstverständliche Einsatz von chemischen Substanzen im Garten gestört“, berichtet er von seinen damaligen Beobachtungen. Ein Jahrzehnt verbrachte er im Anschluss im Ordenkrankenhaus Elisabethinum in Linz, wo er in leitender Position den Klostergarten und die öffentlichen Gartenanlagen mitten in der Innenstadt in einen Biogarten verwandelte. „In dieser Zeit kannte man das Wort Biogarten noch nicht“, sagt der Pionier. 1988 folgten die Meisterprüfung in Gartengestaltung und Zierpflanzenbau neben dem steten Anbau von Obstbäumen im Nebenerwerb auf dem eigenen Grund. „Irgendwann war es dann soweit, dass ich es mir zutraute, von der Baumschule zu leben.“ Herr Artner hatte Glück und erstand jene Wiese eines Bauern, die schon gerne sein Großvater und Vater gekauft hätten, weil sie so fruchtbar war.

Die etwas anderen Bio-Bäume
Von Anfang an hatten es dem Baumschulisten die alten Obstsorten angetan. Heute ist der Betrieb österreichweit führend und kultiviert etwa 550 verschiedene alte Sorten – hauptsächlich Äpfel und Birnen, aber auch Steinobst und Beeren. „Die jüngsten Sorten sind 50 bis 60 Jahre alt, aber wir führen auch andere, die es schon 500 Jahre gibt“, sagt Martin Artner.

Artner 429

„Unsere Pflanzen sind besonders robust, weil sie im rauen Waldviertler Klima und in hoher Lage aufgezogen werden“,


erklärt er. Der letzte Frost kommt meist im Juni und der erste Herbstfrost schon im August. Im Winter müssen die Bäume 25 bis 30 Minusgrade überleben. „Ich verfolge da ein eisernes Prinzip, das hart klingen mag: Entweder meine Pflanzen halten das aus oder eben nicht. Das entspricht einer natürlichen Selektion – nur die Härtesten kommen durch.“ Es sei eine Frage der Abhärtung – dann ließen sich sogar mediterrane Gewächse wie Feige oder Kaki im Waldviertel ziehen.

Silva Nortica
Im Jahr 2009 konnte das 25jährige Betriebsjubiläum gefeiert werden, anlässlich dessen der Name der Baumschule geändert wurde. Die Bezeichnung „Silva Nortica“ stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert: Damals wurde das Waldviertel erstmals von den Römern so genannt. Übersetzt heißt es so viel wie „Hohes Land“.
Das Angebot bei „Silva Nortica“ umfasst neben dem Schwerpunkt Obstgehölze mittlerweile etwa 400 Arten und Sorten an Rosen, davon rund 40 Wildrosen aus aller Herren Länder vom Nordpol bis Äthiopien sowie viele historische Rosen. Selbstverständlich finden Sie hier auch alle heimischen Gehölze sowie Stauden und Kräuter – alles in bester Qualität aus biologischem Anbau.
 
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