
Voitsauer Wildblumensamen
Voitsau 8
3623 Kottes-Purk
Tel.: 02873/ 7306
E-Mail: info@wildblumensaatgut.at
Homepage: www.wildblumensaatgut.at

Wir helfen bei der Verbreitung von selten gewordenen Wildpflanzen mit und bringen bunte Flächen in die Landschaft!

Blumenwiesen-Ansaaten dürfen nie gedüngt werden! Je nährstoffarmer und/oder trockener die Erde ist, desto mehr Pflanzenarten können nebeneinander wachsen. Bei zu vielen Nährstoffen im Boden setzen sich einige wenige Pflanzenarten durch und verdrängen die anderen Arten.
Die richtige Saatmischung für jeden Standort - Voitsauer Wildblumensamen
Im Bezirk Zwettl liegt in der Gemeinde Kottes-Purk die Ortschaft Voitsau. Die Landschaft ist hier hügelig und abwechslungsreich, und es gibt noch Blumenwiesen, kornblumenblaue Äcker, Hecken und Feldgehölze, die von Landwirten traditionell bewirtschaftet und erhalten werden. Vor mehr als zwei Jahrzehnten begann die studierte Landwirtin Karin Böhmer Wildblumen auf den vielfältigen Wiesen zu ernten und die Samen für die Neuanlage von Wiesen zu verkaufen.
1000 Jahre und älter
Die Wiesen, die als Saatlieferanten dienen, sind ursprüngliche Kulturlandschaft und über 1000 Jahre alt. Was die Bauern später als Heu einfahren, kann zuvor noch beerntet werden. Viele bunte Saatgutmischungen für die verschiedensten Standortansprüche hat das Unternehmen „Voitsauer Wildblumensamen“ im Sortiment. Ob hektargroße Flächen begrünt werden sollen oder im Hausgarten ein nur 2 m² großes Eck für die wilde Wiese zur Verfügung steht – Frau Böhmer hat mit etwa 700 Pflanzenarten, die sie in unterschiedlichen Mischungen kombiniert, für jeden Anspruch die passende Lösung.
„Ich möchte dazu beitragen, dass die Vielfalt heimischer Pflanzen in unserem Umfeld wieder zunimmt, und dass möglichst viele Leute Freude an den Wildpflanzen haben“ ,
erklärt die ambitionierte Unternehmerin das Konzept. 2009 erhielt sie für ihr Engagement den 1. Preis beim Wettbewerb „Naturschutz aus Bauernhand“ vom Land Niederösterreich.
Wiesenanbau leicht gemacht
„Zum Keimen und Wachsen brauchen alle Wildpflanzen Platz – am besten einen unbewachsenen, gut gelockerten Boden“, sagt Karin Böhmer. „Wenn Sie eine vorhandene Wiese mit Pflanzen anreichern wollen, müssen Sie fleckenweise den Boden öffnen –entweder in dem Sie die Grasnarbe abheben oder umstechen.“ Die Samen werden vor dem Ausstreuen gut durchgemischt und nach dem Anbau gewalzt, eingerecht und angegossen. Keinesfalls dürfen die Wildblumensamen tiefer als 1 bis 2 mm mit Erde bedeckt werden, da viele sonst nicht mehr keimen können.
„Bitte haben Sie Geduld bei der Keimung! Fast alle für den jeweiligen Standort passenden Pflanzenarten keimen, einige manchmal aber erst nach zwei bis drei Jahren“,
erzählt Frau Böhmer aus ihrem langjährigen Erfahrungsschatz. Etablierte Pflanzen bleiben dann verlässlich und blühen jedes Jahr aufs Neue. Da in der Natur die meisten Samen im Herbst reifen und abfallen, sind Herbst, Winter und zeitiges Frühjahr die besten Anbauzeiten.
Die richtige Saatgutmischung
Für jeden Kunden und für jeden Standort kann eine ökologisch passende Pflanzenmischung zusammengestellt werden. Dazu sind Angaben über die geografische Lage, die Bodenart, die Himmelsrichtung und den Wassergehalt der Ansaatfläche wichtig und möglichst genaue Hinweise zu den Vorstellungen betreffend Aussehen und Pflege hilfreich. Bei „Voitsauer Wildblumensamen“ gibt es Wildblumen für alle Arten von Blumenwiesen; für Dächer, für Schotterflächen, für Gebüschränder, für schattige Ecken und Winkeln, für Teichufer, aber auch wildwachsende Heilpflanzen, Insektenweiden, Dorfpflanzen, Färbepflanzen und vieles mehr.
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