
Kakteengärtnerei Ruzicka
Wiener Straße 118
2103 Langenzersdorf
Tel.: 02244/ 2143
E-Mail: silvia.koppensteiner@gmx.at
Homepage: www.kakteengaertnerei-ruzicka.at

Wir produzieren die Genügsamen im Pflanzenreich

Wichtig bei allen sukkulenten Pflanzen und Kakteen ist der richtige Standort: viel Sonne und ein durchlässiger, karger Boden ohne Staunässe. Dann kann man bei diesen Pflanzen kaum etwas falsch machen.
Pflanzen, die wenig Wasser brauchen
Kakteengärtnerei Ruzicka
Österreichs erste Kakteengärtnerei befindet sich in Langenzersdorf im Marchfeld. Gegründet wurde sie 1910 von Augustin und Maria Ruzicka. Ihr Sohn Augustin erkor bereits in jungen Jahren Sukkulenten und Kakteen zu seinen Lieblingspflanzen. Als er die elterliche Gärtnerei übernahm, baute er sie zur Kakteengärtnerei um. Damit war er sehr erfolgreich, er errang Preise und Auszeichnungen für seine trockenheitsresistenten Pflanzen. Heute führt Silvia Koppensteiner den Betrieb bereits in der 4. Generation, sie übernahm die Kakteengärtnerei 2003 von ihren Eltern.
Die genügsamsten Pflanzen
Kakteen und Sukkulenten als Zimmerpflanzen sind schon lange beliebt; kaum ein Haushalt, in dem nicht das eine oder andere Exemplar steht. Man braucht diese Pflanzen nicht jedes Jahr umzutopfen, und ein oder zwei Wochen ohne Gießen überstehen sie völlig unbeschadet.
Winterharte Kakteen und Sukkulenten sind am richtigen Standort besonders pflegeleicht. Sie müssen weder gegossen noch gedüngt werden. In der Gärtnerei Ruzicka werden fürs Freiland nur Arten verkauft, die wirklich winterhart sind.
„Alle unsere winterharten Arten halten Fröste bis -20°C aus“,
erklärt Sukkulentengärtnerin Koppensteiner.
„Unsere Freilandpflanzen testen wir jahrelang, ehe wir sie als winterhart bezeichnen. Deswegen ziehen wir auch alle Pflanzen selbst und kaufen nichts zu“, erläutert sie. „Bei manchen vermeintlichen Sonderangeboten im Baumarkt kann man Pech haben, was die tatsächliche Winterhärte betrifft.“
Glücksbringer Hauswurz
Früher gab es fast bei jedem Haus Sukkulenten, denn die Hauswurz galt allgemein als Glücksbringer. „Die Leute setzten die Pflanze auch für medizinische Zwecke als ‚heimische Aloe’ ein und verwendeten sie als Blitzableiter“, weiß Silvia Koppensteiner.
Der Hauptgrund für die Beliebtheit der Pflanzen, damals wie heute, ist ihre Genügsamkeit. Sie benötigen kaum Erde und verschönern daher sogar Zaunpfosten, Dächer und viele andere Orte, an denen Pflanzen sonst nur mit großem Aufwand gedeihen.
Kakteen im Schnee?
Bei uns noch eher unbekannt sind winterharte Kakteen. Zu dieser Gruppe gehören vor allem Opuntien, also der sogenannte „Ohrwaschelkaktus“. Fröste machen ihnen nichts aus. In Gegenden mit viel Schnee kann die Feuchtigkeit ein Problem werden. „In diesem Fall ist es besonders wichtig, für einen durchlässigen Untergrund zu sorgen“, empfiehlt Silvia Koppensteiner, „am besten, Sie tauschen die Erde großzügig aus und setzen die Pflanze in Sand und Schotter.“
Familienbetrieb unterwegs
Wer auf den Geschmack gekommen ist und Pflanzen der Gärtnerei Ruzicka erwerben will, braucht nicht unbedingt nach Langenzersdorf zu fahren. Silvia Koppensteiner ist zusammen mit ihrer Familie oft auf Messen und Ausstellungen unterwegs. Deswegen auch ihre Bitte: „Wir freuen uns sehr über einen Besuch in unserer Gärtnerei, haben aber keine fixen Öffnungszeiten. Bitte rufen Sie vorher an, damit Sie nicht vor verschlossenen Türen stehen.“


