Natur im Garten





Schloss Grafenegg

3485 Haitzendorf
Tel.: 02735/ 5500
E-Mail: office@grafenegg.at; events@grafenegg.at
Homepage: www.grafenegg.at




ganzjährig frei zugängig,
bei Veranstaltungen am Wolkenturm ist das Areal ab 16.00 Uhr ab 3 Stunden vor Konzertbeginn nur mit einer Eintrittskarte zum Konzert möglich.






Schau! Garten Schlosspark Grafenegg

Musik, Kunst und Natur

Das Schloss Grafenegg liegt bei Krems, eingebettet in eine der bedeutendsten historischen Parkanlagen Österreichs. Der etwa dreißig Hektar große Schlosspark beherbergt eine beeindruckende, im Sinn eines Englischen Landschaftgartens angelegte Pflanzensammlung. Im Rahmen der Landesgartenschau wurde der Park im Jahr 2008 von Grund auf überarbeitet und die Pflanzungen erhielten Ergänzungen. Mit der neuen Freiluftbühne „Wolkenturm“ hält zeitgenössische Architektur Einzug in den Park.

Rund um das märchenhafte Schloss finden sich hunderte von Bäumen aus aller Welt, darunter auch einige Raritäten.
Der Schlosspark bietet heute Historisches, Botanisches und ganz Modernes in einem beeindruckenden Ensemble. Auf drei Rundgängen, die beim Wiener Tor beginnen und beim Schloss enden, erschließen sich entlang von 40 Bodenplatten 300 Jahre Parkgeschichte, seltene Pflanzen aus aller Welt, architektonische Meisterleistungen und neue Kunstwerke.

Vom Barockgarten zum Englischen Garten
Der erste Garten in Grafenegg war ein streng geometrischer barocker Sterngarten westlich des Schlosses, der etwa ab Mitte des 17. Jahrhundert zusammen mit einer prächtigen Allee aus Linden entstand. Große Teile des restlichen Parks bestanden damals noch aus Feldern und Weinbergen. Der entscheidende Einschnitt war die Erneuerung Mitte des 19. Jahrhunderts – der Schlossgarten wurde zum Englischen Park. Es galt damals als Ideal, den Park in die Schönheit der vorgefundenen Natur einzuordnen. Die schnurgeraden Linien aus der Barockzeit wichen gerundeten und geschlängelten Formen. Zu dieser Zeit begann auch die Umwandlung des Schlossparks in ein Arboretum. Eine Sammlung von Bäumen aus aller Welt wurde nach Grafenegg gebracht: 1910 waren 175 verschiedene Arten registriert!

Die Revitalisierung
Durch Revitalisierungs-Maßnahmen ist die vielfältige Geschichte des Parks gewahrt worden. So bietet er nun wieder zahlreiche Durch- und Einblicke und weite Blickachsen, vor allem auf das zentrale Schloss. Markante raumbildende Baum-Ensembles lassen sogar barocke Spuren wieder sichtbar werden. Die Gehölzkombinationen zeigen intensiv den jahreszeitlichen Wandel mit unterschiedlichsten Blüh-, Duft- und Farbakzenten vom Frühling bis zum Herbst.
Durch die Wiederherstellung des Agathenweges und die Errichtung einer Brücke wurde auch der naturbelassene westliche Parkteil neu erschlossen, wo der Wasserlauf des Mühlkamps sowie der Rotbuchenteich wesentlich zum Bild beitragen. Attraktive Sitz- und Aussichtsbereiche laden zum Verweilen ein, die Wiesenlandschaften des Parks zum Rasten und Picknicken. Der Wolkenturm als imposante Freiluftbühne ist intensiv mit dem neuen Park verwoben, die Grenzen zwischen Bauwerk und Landschaft verschwimmen.

Kunst und Kultur
In den vergangenen Jahren wurde die Tradition der Parkanlage in die Gegenwart geführt. In Kooperation von „Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich“ und der Grafenegg Kulturbetriebsges.m.b.H. wurden sieben extravagante Außenraumskulpturen errichtet. Damit entstand ein neuer, für die Öffentlichkeit zugänglicher Ort für Kunst und Kultur.






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