
"Fuchsien Vroni"
Veronika Riegler
Rehgrabengegend 4
3211 Loich
Tel.: 02722/ 8355
Besichtigung von 15. Juli bis 15. August - ab 13.00 Uhr;
Reisegruppen nach Vereinbarung

Eintritt:
€ 4,-- / Person inkl. Getränk
Schau! Garten der Familie Riegler
"Die Fuchsien-Vroni" von Loich
Vor über 20 Jahren kam es für Veronika Riegler in Pottenbrunn zur ersten prägenden Begegnung mit Fuchsien. Damals – im Jahr 1989 – wurde von den Österreichischen Fuchsienfreunden eine der ersten Ausstellungen veranstaltet. „Zwei große Fuchsienstöcke hatte meine Mutter besessen, ich kannte die Pflanzen daher schon“, erzählt Frau Riegler. Aber so richtig packte sie die Leidenschaft dort vor Ort zwischen den zahlreichen verschiedenen einfarbigen und zweifarbigen, hängenden und aufrechten Sorten. Im Laufe der Zeit hat die „Fuchsien-Vroni“, wie sie von ihrem Mann liebevoll genannt wird, die steile Leiten rund um den kleinen, auf 500 m Seehöhe gelegenen Bergbauernhof im Pielachtal in ein Kübelpflanzenparadies verwandelt.
Von Anita bis Zita
Die imposante Kollektion umfasst mittlerweile knapp 500 Sorten Fuchsien – darunter auch winterharte und ein spezielles „Österreicher-Eck“. „Ich bevorzuge die österreichischen Sorten – warum soll ich denn ausländische nehmen, wenn wir doch hier im Lande so gute Züchter haben?“, gibt sich Frau Riegler patriotisch. Hinten am Hang findet man das Nameneck – von Anita bis Zita. Ob auch die neueste Sorte dort ihren Platz bekommen wird?
Fuchserl-Vroni - gefüllt, zartrose, großblütig
„Ja, ja, Sie haben richtig gehört – 2009 hat die Züchterin Haubenhofer aus der Steiermark mir zu Ehren eine neue Hängesorte benannt“, freut sich die gleichnamige Veronika Riegler. Ob sie Ihr gefiele? „Selbstverständlich! Keine Frage, das ist ja meine Fuchsie!“ Als langjähriges Mitglied im Verein der Fuchsienfreunde erfüllt es sie mit besonderem Stolz, dass damit neben Elfriede Ott oder Robert Stolz auch ihr Name in die Fuchsien-Geschichte eingeht.
Überwintern – kein Problem!
In Anbetracht der großen Menge an Töpfchen und Kübeln scheint es im ersten Moment schier unmöglich, die Gewächse alle über den Winter zu bringen. Aber nur im ersten Moment! Denn Familie Riegler hat zu diesem Zwecke einige Erdkeller und aus alten Fenstern ein Glashaus gebaut, was aber für die Überwinterung der Fuchsien gar nicht notwendig ist. „Wir schneiden die Fuchserln stark zurück, ein Drittel dürfen Sie schon wegnehmen“, erklärt die Expertin. „Die Fuchsien können ja völlig dunkel überwintern. Viele Kolleginnen und Kollegen graben sie einfach einen halben Meter tief im Gemüsegarten ein.“ Das macht Mut!
Die Sammelleidenschaft
Auch bei Engelstrompeten, Schönmalven und Oleander zählt Veronika Riegler schon viele Sorten. In den vergangenen Jahren wurde das bereits überwältigende Angebot noch durch etwa 300 Kräuter ergänzt. Vor allem Heilkräuter haben es der Sammlerin angetan. Den Grundstein für ihre Liebe zu Pflanzen setze der Volksschuldirektor, der sie stets Blüten und Zweiglein beschriften ließ.
Ob die Saat auch bei ihrer Tochter aufgegangen ist, die Floristin wurde? „Na, ich weiß nicht recht!“, lautet die bescheidene Antwort. Also – wir glauben es schon zu wissen ...

