
Ökokreis
Ottenstein 3
3532 Rastenfeld
Tel.: 02826/ 21166
E-Mail: info@oekokreis.org
Homepage: www.oekokreis.org
Besichtigung und Verkauf nach Vereinbarung

Obstbaumschnittkurs
17. März 2012, 10.00 - 16.00 Uhr
Obstbaumverkauf
17. März 2012, 10.00 - 16.00 Uhr
Pflanzenmarkt
12. Mai 2012, 10.00 - 18.00 Uhr
Schau! Garten Ökokreis Ottenstein
Alte Obstsorten und naturnahe Gartengestaltung
Herzstück und Ausgangspunkt für die Aktivitäten des 1987 gegründeten Ökokreises ist der barocke Getreidespeicher des Schlosses Ottenstein. Die Gesellschaft zur Förderung biologischer und ökologischer Initiativen bietet hier für Naturinteressierte ab 19 Jahren eine einjährige Fachausbildung für Landschaftspflege und Gartengestaltung an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalten völlig eigenständig jeweils einen eigenen Themengarten – z.B. den Garten der Stille, den Garten der Farben oder den Garten speziell für Faule.
„Die beim Ökokreis ausgebildeten LandschaftspflegerInnen sind unseres Wissens die bestausgebildeten Naturschutz-FacharbeiterInnen in Europa“,
freut sich der Geschäftsführer Emmerich Krtek über die Früchte der jahrzehntelangen Aufbauarbeit. In der angeschlossenen, biologisch geführten Verkaufs-Gärtnerei gibt es alles für den naturnahen Garten: Sträucher, Stauden, Sommerblumen und Gemüsejungpflanzen sowie ein umfangreiches Sortiment von alten Kern- und Steinobstsorten. Als Dienstleistung bietet der Ökokreis zusätzlich Gartenberatungen sowie Gestaltung und Pflegearbeiten an.
Vielfalt erhalten
Seit über zwanzig Jahren ist der Ökokreis in Niederösterreich fast verschollenen Raritäten auf der Spur. Der Schwerpunkt liegt im Waldviertel beim Apfel und im Weinviertel, am zweiten Standort im Museumsdorf Niedersulz, beim Steinobst. Die Sammlung umfasst mittlerweile an die 800 Sorten. „Wir bieten Jungbäumchen dieser Sortenraritäten auch deswegen zum Verkauf an, um die Vielfalt wieder in den Gärten anzusiedeln“, erklärt Emmerich Krtek das Konzept.
Der Mehrsorten-Apfelbaum
Wenn Menschen nur kleine Gärten besitzen, empfiehlt Co-Geschäftsführerin DI Ute Blaich, einen Mehrsorten-Apfelbaum zu ziehen. Auf diesem Baum sind drei bis vier verschiedene Sorten unterschiedlicher Reifezeit veredelt – vom nur einige Wochen haltbaren Sommerapfel über den Herbstapfel bis zum monatelang lagerbaren Winterapfel. „Sie können selbst Edelreiser zur Verfügung stellen, zum Beispiel vom Lieblingsapfelbaum des Großvaters, oder Sie suchen sich aus unserem Sortengarten etwas aus.“
Auf der GARTEN TULLN
Auf der GARTEN TULLN präsentiert sich der Ökokreis mit einem kleinen Hausgarten. Hier soll gezeigt werden, dass Obstbäume mit großen Kronen mehr Raum schaffen als niedrige Baumformen. Da man aber länger auf den Fruchtertrag warten muss, dient Spalierobst als Übergangslösung. Vielfältigen, raschen Ertrag bietet auch die belgische Apfelhecke – bis zu zwanzig verschiedene Apfelsorten unterschiedlicher Reifezeit stecken in der fruchtigen Umzäunung.
Arbeiten in und mit der Natur
Neben gestalterischen Fähigkeiten wird in Ottenstein größter Wert auf ökologische Zusammenhänge gelegt. Um im Garten Gleichgewicht zu schaffen, muss Unterschlupf für Tiere vorgesehen werden. Die Bauerngarten-Staudenrabatte oder die Wildwiese mit ihrer Vielfalt sind willkommene Naturgarten-Elemente. Um die Obstbäume werden in Baumscheiben sogenannte Repellentgewächse bepflanzt, die Krankheiten und Schädlinge abhalten. Schnittlauch hilft z.B. gegen echten Mehltau, Lavendel vertreibt Ameisen und die Kaiserkrone hält Mäuse fern.

