Natur im Garten





GARTENleben - NÖ Gartentelefon
Weitraer Str. 20a
3910 Zwettl
Tel.: 02742/ 74333
E-Mail: gartentelefon@naturimgarten.at
Homepage:www.gartenleben.at
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Mo., Di., Do., Fr.: 08.00 - 15.00 Uhr
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Schau! Garten einer Bürogemeinschaft in Zwettl

Naturgarten auf kleistem Raum


Direkt an der stark befahrenen Weitraer Straße gelegen, hat sich eine Naturgarten-Oase entwickelt, die von Besucherinnen und Besuchern ebenso geschätzt wird wie von dem Team, das im dazugehörigen Bürogebäude arbeitet: der nur ca. 250 m2 große Bürogarten von „die umweltberatung“ Waldviertel und der Firma GARTENleben, die das NÖ Gartentelefon der Aktion „Natur im Garten“ betreut.

Vom Anhängsel zur Augenweide
Bis zum Jahr 2004 bestand der Garten allerdings noch aus kurz geschorenem Rasen und einem nierenförmig angelegten Beet, in dem eine Zuckerhutfichte vor sich hin wuchs.
Das Ziel der Neugestaltung war es, trotz kleiner Fläche einen naturnahen Garten zu schaffen, der möglichst vielen Wünschen gerecht wird – der Möglichkeit zur Entspannung, dem Sitzen im Schatten, dem Gedeihen von Staudenbeeten und Blütensträuchern und dem Pflücken von Obst und Kräutern. Unbedingt vorkommen sollten auch Wildgehölze und einheimische Stauden als Nahrungsspender für Tiere.

Das Waldviertel im Kleinen
Die Reize des Waldviertels dienten bei der Planung als Vorbild und verleihen nun auch dem Bürogarten seinen besonderen Charakter. Der Eindruck von Weitläufigkeit verblüfft angesichts der geringen Größe des Gartens: Mit charakteristischen Trockenmauern und einer Stiege aus Waldviertler Natursteinen entstanden Niveauunterschiede auf der ehemals ebenen Fläche. Regionstypische Bäume wie Birke, Zitterpappel und Mehlbeere spenden auf einer Naturwiese mit punktuell gesetzten Findlingen lichten Schatten. Die Findlinge mit kleiner Baumgruppe, das typische „Waldviertler Bichl“, harmonieren mit Wildsträuchern wie Felsenbirne, Wildrose, Dirndl und Holler. 

„Ein Garten ist etwas Lebendiges. Er soll wachsen, sich entwickeln und sein eigenes Gesicht entfalten.“


Im Laufe der konkreten Planung ergaben sich kostensparende Synergien; so wurde etwa der ursprünglich gewünschte Holzdeck-Sitzplatz mit Pergola umgeplant: Eine breite Sitznische – integriert in die Trockenmauer des erhöhten Stauden- und Kräuterbeetes – erfüllt nun die gleiche Funktion. Beim Sitzen und Plaudern sorgen die sonnenwarmen Natursteine für Behaglichkeit, gleichzeitig kann man den Anblick prächtig blühender Stauden und den Duft der Kräuter im angrenzenden Beet genießen. 

Beerensträucher und Kirschbaum laden ebenso zum Pflücken und Naschen zwischendurch ein wie das Gemüse-Hochbeet. Zusammen mit Kräutern liefert es frische Zutaten für das schnelle Mittagessen im Büro. Umsäumt ist der Garten von einer bunten Mischung aus einheimischen Sträuchern, Blütensträuchern, Wildrosen und Beerensträuchern.

Erhaltenswertes mit einbeziehen
Im ersten Sommer während der Planungsphase wurde entdeckt, dass sich aufgrund ausgebliebener Düngung und Bewässerung hier eine seltene Trockenrasengesellschaft entwickelt hatte. Typische Pflanzen wie Hopfenklee (Medicago lupulina), Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis), Knöllchen-Steinbrech (Saxifraga granulata), Echt- Wundklee (Anthyllis vulneraria) und andere mehr machen sie zu einem wertvollen Stück Naturlandschaft. Sie wurde sorgsam in der Planung berücksichtigt und erfreut die BesucherInnen mit ständig wechselnder Farbkulisse und lebendigem Insektentreiben. Es hat sich gelohnt, alle Beteiligten einzubeziehen und viel Zeit für den Planungsprozess einzuräumen!






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