Natur im Garten





Kloster Pernegg
Pernegg 1
3753 Pernegg
Tel.: 02913/ 6140
Mobil: 0676/ 9414272 (DI Rottenbacher, Führungen)
E-Mail: info@klosterpernegg.at
Homepage: www.klosterpernegg.at



Schau! Garten Kloster Pernegg

Gärten der Stille und Sinnlichkeit

Das ehemalige Kloster Pernegg liegt weit sichtbar auf der Geraser Hochebene und wird heute als Fastenzentrum und Ort der Stille – im Sinne von Erlebnis, innerer Einkehr und Entspannung – betrieben. Die ehemaligen Gärten wurden von der Landschaftsplanerin DI Christine Rottenbacher revitalisiert und zum Teil neu interpretiert und gestaltet.

In eine andere Welt
Durch eine Birkenallee gelangen Besucherinnen und Besucher zum Kloster Pernegg. Das Tor führt in eine andere Welt – hinter der Klostermauer öffnet sich ein Ort für die Entdeckung der Stille. Menschen, die hier herkommen, sind meist auf der Suche nach sich selbst. Dem wollte die Planerin in der Gartengestaltung entsprechen.

„Die Spiegelsäulen bewirken, dass die Gäste gleich eingangs auf sich selbst zurückgeworfen sind – entsprechend dem Grund ihrer Ankunft, sich selbst zu finden und zu reflektieren“,


erklärt Frau DI Rottenbacher ihre Idee. Geschriebene Wörter auf drei Spiegelseiten unterstreichen den Weg im Kloster.

ANKOMMEN – AUSBLICKEN – AUFBRECHEN
„Die Stille ist ein menschliches Grundbedürfnis. Sie ist erholsam, gesund und schärft die Sinne“ ist Leitsatz im Kloster Pernegg. Eng verbunden mit der Stille ist das Fasten. Hier mögen die Menschen „leer werden“, zu sich kommen und in sich hineinhören.
Im und um das Klosterareal sowie im Dorf Pernegg selbst wurden Möglichkeiten geschaffen, der Stille zu begegnen. Das Kräuterlabyrinth, ein philosophischer Garten mit Tafeln, die Texte großer Dichter und Denker wiedergeben, aber auch ein schalltoter Raum, in dem man eine unwirkliche künstlich-technische Stille erleben kann, sind Stationen, die diese Erfahrung ermöglichen.

Stille & Liebe
Ein Hof wurde dem Thema „Liebe“ gewidmet. Das brennende Herz ist Symbol des Klosters Pernegg und zeigt einen weiteren Weg zu innerer Zufriedenheit und Glück auf. Entsprechend wurde auch dieser Hof als sinnlicher Genuss gestaltet. Im Gastgarten, der zum Verweilen einlädt, hat DI Rottenbacher Hochbeete geplant, die mit Gemüse, fruchtigen Marillen und würzigen Kräutern gleichermaßen der Küche und den Gästen dienen.

Kräuterlabyrinth mit aphrodisierenden Pflanzen
Das Labyrinth als Verbindung zwischen Himmel und Erde spielt mit aphrodisierenden Kräutern und erinnert daran, dass neben dem Geist auch die Sehnsucht in uns verankert ist. „Ich habe diese Aufgabenstellung inmitten Klostermauern als freche Herausforderung gesehen“, erinnert sich die Planerin, „und vor allem mit Duftpflanzen wie Rosen oder Minzen gearbeitet – natürlich finden sich aber zudem stärkende Gewächse wie Grünspargel oder Artischocke.“ Auch Hafer, dem man eine liebeskräftigende Wirkung nachsagt, wurde frei nach dem Motto „Wen der Hafer sticht!“ eingeplant.

Die Gärten in Pernegg konnten in einer wissenschaftlichen Arbeit geomantisch untersucht und als gute Kraftplätze anerkannt werden. Doch schon allein in der Stille und Einkehr liegt die größte Kraft des Menschen.






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