
Marietta und Karl Tröstl
Dr. Besenböckstr. 10
3943 Schrems
Tel.: 02853/ 76608
Mobil: 0664/ 2186404
E-Mail: mkt-museum@aon.at
Homepage: www.schaetze-der-vergangenheit.at
Von 1. April bis 30. September
Montag, Dienstag und Donnerstag,
jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr
und gegen vorherige Vereinbarung auch außerhalb dieser Öffnungszeiten.

Das Museum kann mit der NÖ-Card unbegrenzt kostenlos besichtigt werden.
Mit dem Familienpass werden 25 % Nachlass beim Eintritt gewährt.
Schau! Garten Tröstl
Schätze der Vergangenheit
Am Ortsrand der Granitstadt Schrems findet man rund um das bewohnte Museum „Schätze der Vergangenheit“ einen besonderen Schaugarten. Im Museum gibt es alte Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge, und auch der Garten beherbergt neben alten Obstsorten und Getreidearten einige bäuerliche Geräte von früher.
Aller Anfang
„Ich bin Gartenliebhaber und wollte immer schon natürlich gärtnern. Aufgrund meiner Tätigkeit als Obmann im Naturerlebnis-Wanderverein bin ich mit Professoren der Universität für Bodenkultur in Trebon (Tschechien) befreundet“, erklärt Karl Tröstl die Entwicklung. Ökologen, Biologen und Botaniker animierten ihn, seinen Garten öffentlich zugänglich zu machen. Gleichzeitig interessierten sich immer mehr Menschen für die Sammlung im Haus, und so wurden Schaugarten und Museum schließlich im Jahr 2007 geöffnet.
Biotop & Artenvielfalt
Beerensträucher, eine Wildwuchs-Ecke, Kräuterbeete und -schnecke, aber auch Alpenblumen, eine Kakteensammlung und mediterrane Pflanzen finden Besucherinnen und Besucher hier. Für den Unterschlupf der Insekten und Nützlinge sorgt das eigens errichtete, große Insektenhotel. Biotope bilden für zahlreiche Insekten und Wassertiere eine gute Brutstätte. Den ausreichenden Sauerstoffgehalt des Wasser sichern Wasserfall und Springbrunnen. Im hinteren Teil des Gartens schließen eine Rosenhecke und Böschung den Raum in sich ab.
Kneipp-Pfad & Kräuterduft-Hütte
Gesundheitsbewussten stehen im Sommer ein Kneipp-Pfad und die Kräuterduft-Hütte zur Verfügung. „Die Umlaufpumpe des Wasserlaufes und der Duft-Zerstäuber lassen sich mittels Tastenschalter in Betrieb setzen. Beides kann auch benutzt werden, wenn keiner zu Hause ist“, ermuntert Herr Tröstl selbst dann zum Besuch, wenn die Besitzer einmal nicht anwesend sind. Eine kleine Spendenkassa zur Erhaltung der Anlage sei ohnehin an der Dufthütte montiert.
Für besondere Atmosphäre sorgt der hoch emporragende Mammutbaum (Sequoia) neben der Hütte.
„Auf gemütlichen und verborgenen Sitzplätzen können unsere Gäste das Leben im Garten genießen“,
berichtet Karl Tröstl über sein grünes Reich. „Zahlreiche Insekten und Kleingetier lassen sich dabei gut beobachten und fotografieren.“
Wäsche waschen & Brot backen
Bei entsprechendem Wetter haben insbesondere Kinder die Möglichkeit, wie zu Großmutters Zeiten im hölzernen Waschtrog Wäsche zu waschen. Hinter dem Haus befindet sich eine aus alten Materialien errichtete Fachwerkhütte sowie die über hundert Jahre alten Weinfässer, die zum Ausruhen und zur Einnahme eines Imbisses einladen. Gegen Voranmeldung und Unkostenbeitrag kann beim traditionellen Brotbacken im aus Lehm gefertigten Ofen zugesehen werden – das Verkosten ist natürlich inkludiert!
„Schön ist alles, was man mit Liebe betrachtet!“
Neben den alten Getreidesorten im Schaugarten sind eine Getreide-Reinigungsmaschine, Eggen, Pflüge, eine Sense, Sichel und ein Dreschflegel sowie Bearbeitungs-Geräte für Hanf und Flachs ausgestellt. Tauchen Sie ein in frühere Zeiten mitten im Naturgarten in Schrems!

