Natur im Garten



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Das Fachteam des Gartentelefons steht Ihnen für Anfragen zur Verfügung.


NÖ-Gartentelefon - Ihr Gartentipp

Das kreuzschonende Gemüsebeet

Ein Hochbeet bringt´s

 
Wenn das Bücken etwas schwerer fällt, kann das Hochbeet den Gemüsegarten in eine bequem erreichbare Höhe rücken. Auch die Pflanzen fühlen sich dort wohl, denn durch den speziellen Aufbau erwärmt sich das Substrat.
Das Hochbeet kann mit den verschiedensten Materialien eingefasst werden. Am besten geeignet sind Staffel und Bretter, Rundhölzer (ca. 8 cm Durchmesser), ev. auch Kanthölzer aus Lärchenholz. Verwenden Sie nur unbehandeltes Holz!

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Das NÖ Gartentelefon – Ihr schneller Draht zu allen Gartenfragen
Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Blumenwiese anzulegen? Wie funktioniert das Kompostieren? Was ist eine „Naschhecke“?
Die Aktion „Natur im Garten“ hat mit naturnahem, umweltschonendem Gärtnern einen Trend ausgelöst – heute sind Naturgärten Erholungsraum, Vitaminlieferant, Kinderspielplatz und zweites Wohnzimmer zugleich. Naturnah zu gärtnern bedeutet auch ständige Weiterentwicklung und Veränderung. Wer sich mit dem Kreislauf des Lebens im Garten beschäftigt, stellt deshalb auch immer wieder Fragen.

Am NÖ Gartentelefon stehen Ihnen AnsprechpartnerInnen für alle Gartenfragen zur Seite. Jährlich werden etwa 35.000 Anfragen an das NÖ Gartentelefon gerichtet, insgesamt waren es bisher über 240.000, die hier allesamt eine Antwort fanden. Mit den Tipps und Tricks vom Gartentelefon bleibt keine Frage offen – und Ihnen viel Zeit zum Entspannen und Erholen.
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Anmeldung für Gartenberatungen vor Ort:
Das Team vom Gartentelefon nimmt ihren Wunsch für eine Gartenberatung vor Ort gern entgegen. In einem kurzen Gespräch werden die Eckdaten, die Gartensituation und die wichtigsten Beratungswünsche erhoben. Ihre Anmeldung wird an die Natur im Garten FachberaterInnen ihrer Region weitergeleitet. Für alle weiteren Schritte z.B. Terminvereinbarung werden Sie von Ihrer/m zuständigen Natur im Garten FachplanerIn kontaktiert.
Bestellungen von kostenlosen Natur im Garten Materialien:
Nutzen Sie das vielfältige Angebot an Informationsmaterialien von Natur im Garten, denn Nachlesen lohnt sich.
Abonnieren des Natur im Garten Magazins und Service für Abonnenten:
Um den Lebensraum Garten in allen Facetten genießen zu können, bietet Ihnen das „Natur im Garten“ Ratgeber Magazin viele Anregungen. Vierteljährlich bringt es Ihnen die Vielfalt des Gartens nahe. Unter anderem machen schöne Gartenreportagen zusammen mit dem Praxisteil, Kalender und vorgestellten Partnerbetrieben Lust aufs Garteln. Das Abonnement des „Natur im Garten“ Magazins ist kostenlos.
Anmeldung für „Natur im Garten“ Veranstaltungen, Seminare, Vorträge:
Sie erhalten nähere Informationen über alle Termine und die Anmeldung. Besuchen Sie auch die Vorträge und Seminare im Rahmen der Natur im GARTEN - AKADEMIE. Bestellen Sie dazu das aktuelle Seminarheft von „die umweltberatung“
Als spezielles Angebot für Gemeinden und Vereine werden 2 Vorträge pro Jahr kostenlos angeboten! Über die Inhalte und die „Natur im Garten“ ReferentInnen erfahren Sie ebenfalls auf dieser Homepage unter Terminvereinbarungen.

Literatur:
Broschüren und Bücher finden Sie im Shop


Weitere Tipps
  • Badegenuss zwischen Seerosenblüten
    Natürliches Wasser schmeichelt der Haut
    Der Schwimmteich im Garten steht für Badevergnügen in natürlichem Wasser und ist
    Lebensraum und Trinkquelle für viele Tiere des Gartens. Das chlorierte Swimmingpoolwasser hingegen kann für Tiere zur tödlichen Falle werden.
    Die bepflanzte Flachwasserzone sollte während der Mittagshitze im Schatten liegen. Dadurch vermindert sich das Algenwachstum. Schwimmblattpflanzen wie z. B. Seerosen, schwimmendes Laichkraut, Seekanne oder Wasserlinse helfen, die Wasserfläche zu beschatten.

  • Schmetterlinge fördern
    Nur Heimisches kommt auf den Tisch
    Heimische Sträucher und Stauden stehen bei Schmetterlingen hoch im Kurs. Sie bieten einfach alles: Naschquelle, Sonnendeck, Raupenfressplatz, Puppenhaus und Unterschlupf. Der exotische Sommerflieder (Buddleja) lockt das sommerliche Schmetterlingsspektakel zwar an, er bietet jedoch nur den begehrten Nektar für die erwachsenen Falter; für die Raupen ist er wertlos.
    Pflanzen Sie zum Ausgleich auch heimische Gehölze, sie sind Lebensgrundlage für die Raupen.

  • Gründüngung
    Leichter geht´s mit Wurzelkraft
    Gründüngungspflanzen wie Spinat, Alexandriner- und Perserklee, Gelbsenf oder Phazelie verbessern den Boden auf vollkommen natürliche Weise. Sie machen teilweise unbelebte, staunasse oder stark verdichtete Böden wieder nutzbar. Die anspruchslosen ein- oder mehrjährigen Pflanzen lockern und durchlüften den Boden tiefgründig. Später werden die Gründüngungspflanzen einfach abgeschnitten und oberflächlich in den Boden eingearbeitet oder als Mulchmaterial verwendet.

  • Nematoden gegen Dickmaulrüssler
    Lebender Pflanzenschutz
    An den Blätterrändern tief eingebuchtete Fraßstellen sind typisch für den Dickmaulrüssler, einen nachtaktiven Käfer. Er frisst oberirdisch an Blättern, seine Larven laben sich an den Wurzeln. Gegen die Larven wie auch gegen die Käfer hilft Rainfarntee, gegossen und gespritzt. Sie können aber auch Nützlinge für sich arbeiten lassen: Nematoden sind kleine Fadenwürmer, die in die Dickmaulrüssler-Larven eindringen und sie aussaugen. Das Präparat im April/Mai in den Boden unter der betroffenen Pflanze gießen.

  • Der Naturgarten
    Auf Moorbeetpflanzen verzichten
    In Niederösterreich bewegt sich der pH-Wert der Böden zum größten Teil im mittleren Bereich (schwach sauer bis neutral). Daher besteht auch das Angebot im Gartenfachhandel aus Pflanzen, die bei diesem pH-Wert gut gedeihen. Klassische Moorbeetpflanzen wie Azaleen oder Rhododendren erfordern großen Aufwand: Bodenaustausch mit torfhältiger Moorbeeterde, Gießen mit kalkfreiem Regenwasser, und auch Kompost ist vom pH-Wert her zu hoch. Daher verzichtet man im Naturgarten gerne auf diese Pflanzen.

Kommentare (11)
susanna wallner schrieb am 11.07.2009:
Liebes Natur im Garten-Team!

Als großer Natur im Garten-Fan nehme ich auch immer gerne die Sammelmappe und auch das Magazin zur Hand. seit kurzem habe ich auch die Internetseite für mich entdeckt. Viele, viele Tipps und toll gemacht, aber etwas fehlt mir doch: Könnte man nicht so eine Art Steckbrief verschiedener Pflanzen anbieten? Mit Bild (detailierte Ansicht von Wuchs, Blätter, Blüte, Früchte usw.) zur Bestimmung bzw. Anforderungen an den Boden, Standort, Bienen- oder Schmetterlingsfutter, vertreibt Schädlinge, usw. Jedes Monat gibt es eine neue Pflanze!

Ganz konkret: Ich habe -zig Gartenbücher zu Hause, überall liest man, dass Ragweed so schädlich ist, aber ich habe noch nie eine Abbildung von dieser Pflanze gefunden.

LG
Joachim Brocks schrieb am 23.07.2009:
Sehr geehrte Frau Wallner,

Danke für Ihren Vorschlag. Er gefällt mir gut und ich werde ihn gerne im Natur im Garten-Team diskutieren. Eine Abbildung einer Ragweed-Pflanze schicke ich Ihnen gerne per Mail zu.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Brocks
ingeborg forstuber schrieb am 17.06.2010:
bitte um das rezept vom "kompost extrakt" zum rosen spritzen. konnte leider nicht so schnell mitschreiben.
danke
Anna Dienbauer schrieb am 17.06.2010:
Bitte um einen Rat gegen die Roten Schnecken . Welche
Pflanzen mögen sie nicht und welche sind ein Fraß ?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn ich wieder einen neuen Tip bekomme.
Andrea Leitner schrieb am 18.08.2010:
Sehr geehrte Frau Forsthuber,

ein Kompostextrakt kann vorbeugend gegen Blattpilze angewendet werden. Es wirkt vor allem durch Mikroorganismen, die die Blattoberfläche überwuchern und den Pilzen damit den Weg versperren. Aber auch die Pflanzen werden in ihren Abwehrkräften gestärkt. Untersuchungen der Uni Bonn, Institut für Pflanzenkrankheiten, haben gezeigt, dass vor allem der Pferdemistkompost am wirksamsten ist, gefolgt vom Kompost aus Rinder-, Kaninchen- und Geflügelmist. Pflanzenkomposte alleine sind nicht sehr geeignet. Es gibt zwar viele unterschiedliche Rezepte, aber mit diesem liegt man sicherlich richtig:

1 Teil fünf Monate abgelagerten Kompost mit tierischem Mistanteil mit 9 Teilen Wasser ansetzen, etwas Steinmehl und 1TL Zucker zusetzen. Der Ansatz muss bei 20 - 25° reifen und täglich mehrmals (4-5 mal) umgerührt werden. Nach etwa einer Woche kann man die Mischung abseihen und mit Regenwasser 1:10 verdünnen. Besprüht man dann die Ober- und Unterseiten der Blätter bei bedecktem Himmel, schützt das gegen viele Pilzkrankheiten. Generell gilt: nach solchen Anwendungen müssen etwaige Früchte vor der Ernte gut gewaschen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Leitner Andrea
Andrea Leitner schrieb am 24.08.2010:
Sehr geehrte Frau Dienbauer!

Unter folgendem link finden Sie alles Wichige zur Bekämpfung der Schnecken ( http://www.international.natur-im-garten.at/start.asp?ID=38421 ) Darin finden Sie auch Hinweise auf beliebte und unbeliebte Pflanzen zur Abwehr. Schnecken meiden häufig Pflanzen mit ätherischen Ölen und vor allem Pflanzen mit harten, rauen oder behaarten Blättern.

Mit freundlichen Grüßen
Leitner Andrea
Regina Schabl schrieb am 30.08.2010:
Liebes Gartenteam,
ich sehe mir sehr gerne wenn möglich im TV Natur im Garten an,
dabei bin ich von Uschi´s Mischungen sehr begeistert, gibt es diese von allen Sendungen in Buchform, oder kann ich diese im Internet finden?
Vielen Dank!
Liebe Grüße
Regina Schabl
Andrea Leitner schrieb am 30.08.2010:
Sehr geehrte Frau Schabl!

Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an der TV-Show der Aktion „Natur im Garten“.

In Buchform gibt es die Rezepte leider nicht, aber unter www.naturimgarten.at/Gartenwissen sind alle bisher in der Sendung von Uschi vorstellten Rezepte und Mixturen zu finden.


Ich hoffe ich konnte Ihnen behilflich sein und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Leitner Andrea
Ines schrieb am 05.09.2010:
Liebes Gartenteam!

Meine Mutter hat einen schönen Birnbaum.Leider sind die Blätter von braunen wulstigen Flecken befallen.Was kann Sie dagegen tun ???
Ines schrieb am 06.09.2010:
Liebes Gartenteam!

Meine Mutter hat einen schönen Birnbaum.Leider sind die Blätter von braunen wulstigen Flecken befallen.Was kann Sie dagegen tun ???
Natur im Garten schrieb am 10.09.2010:
Liebe Ines!

Die Birne ist vom Birnengitterrost befallen. Der Erreger ist ein wirtswechselnder Pilz. Er überwintert an den Zweigen einiger Zierwacholderarten, nicht jedoch auf dem heimischen Gemeinen Wacholder. Im Frühling werden die Sporen vom Wind verbreitet und gelangen dann auf feuchte Birnbaumblätter und wachsen in das Gewebe ein. Die Krankheit sieht zwar recht spektakulär aus, ist aber nicht so schlimm. Die beste Bekämpfungsmaßnahme wäre die Entfernung aller Zierwacholder in der Umgebung. Eine direkte Bekämpfung ist schwer möglich.
Vorbeugende Maßnahmen:

- an den befallenen Wacholdern im Frühjahr die schleimigen, verdickten Sporenlager bis ins gesunde Holz herausschneiden und vernichten

- das erkrankte Laub im Herbst vom Boden entfernen und kompostieren

- Pflanzenstärkungsmittel wie Ackerschachtelhalm-Brühe erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Baumes

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team von "Natur im Garten"

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